Max Eberl äußert sich zu den Ballon d'Or-Platzierungen der Bayern-Spieler

Max Eberl äußert sich zu den Ballon d'Or-Platzierungen der Bayern-Spieler

Die diesjährigen Platzierungen beim Ballon d'Or waren für die Spieler des FC Bayern unbefriedigend. Max Eberl, der Sportvorstand des Vereins, hat sich nun zu den Ergebnissen geäußert.

Bei der Verleihung des Ballon d'Or in Paris am vergangenen Montag, dem 22. September, waren viele Fans des FC Bayern überrascht. Trotz herausragender Leistungen in der letzten Saison landete Harry Kane lediglich auf Platz 13, während Olise mit dem 30. und letzten Platz abschnitt.

Vor dem Abflug nach Zypern für das Champions-League-Spiel gegen den Pafos FC am Dienstag um 21 Uhr wurde Eberl auf die Platzierungen angesprochen. Er reagierte zunächst mit Humor und wies darauf hin, dass er nicht so weit gehen würde wie Real Madrid, das die Verleihung im letzten Jahr boykottiert hatte, nachdem klar wurde, dass Vinicius Junior nicht gewonnen hatte.

Im Anschluss erklärte er: „Es hängt schon mit Titeln zusammen, das muss man auch ehrlicherweise sagen.“ Für die Bayern-Spieler gab es am Ende der Saison nur die Meisterschaft, im DFB-Pokal scheiterte man im Achtelfinale an Bayer Leverkusen, und in der Champions League war im Viertelfinale gegen Inter Mailand Schluss. Auch wenn die individuellen Leistungen möglicherweise für höhere Platzierungen gereicht hätten, sprachen die gewonnenen Titel nicht für Olise und Kane.

Eberl ist sich dieser Tatsache bewusst. „Die Leistungen, die unsere Spieler gezeigt haben: Jamal war es in der letzten Saison, in diesem Fall waren es Harry und Michael. Die Bewertungen sind subjektiv, jeder darf seine Meinung äußern.“ Kane konnte mit 41 Toren und 14 Vorlagen überzeugen, während Olise in seiner Debütsaison beim FC Bayern mit 43 Torbeteiligungen auftrumpfte.

Unabhängig davon steht laut Eberl der Teamerfolg über allem. „Wenn es dann Platz 13 ist, ist es so. Wir werden alles tun, um als Mannschaft erfolgreich zu sein, und dann wird es auch eine bessere Platzierung geben“, zeigte er sich optimistisch hinsichtlich zukünftiger individueller Auszeichnungen. Dies steht im Kontrast zu seinen Äußerungen aus dem letzten Jahr.

Damals hatte Eberl öffentlich kritisiert, dass Jamal Musiala nicht unter den 30 Nominierten war. „Ich gönne es jedem Spieler, der für den Ballon d'Or nominiert ist. Allerdings sind wir beim FC Bayern sehr überrascht, dass Jamal Musiala auf dieser Liste fehlt“, äußerte er empört: „Dass er nicht einmal zu den 30 besten Spielern der vergangenen Saison zählen soll, ist für uns völlig unverständlich.“ Anscheinend hat er seine Meinung inzwischen überdacht.

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