Michael Zorc unterstützt Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer
Michael Zorc hat sich klar für Jürgen Klopp als zukünftigen Bundestrainer ausgesprochen. Der ehemalige Sportdirektor von Borussia Dortmund hat über viele Jahre hinweg erfolgreich mit Klopp zusammengearbeitet.
Jürgen Klopp steht offenbar kurz davor, die Nachfolge von Julian Nagelsmann als Bundestrainer anzutreten. Aktuell laufen zwischen dem DFB, dem 59-Jährigen und seinem derzeitigen Arbeitgeber Red Bull die finalen Verhandlungen, in denen nur noch Details offen sind. Zorc, ein langjähriger Wegbegleiter Klopps, hat sich nun eindeutig für den früheren Erfolgstrainer von Borussia Dortmund ausgesprochen.
„Er ist die einzige und logische Wahl – und das Beste, was dem deutschen Fußball jetzt passieren kann“, äußerte Michael Zorc am Samstag gegenüber dem SID. Zorc holte Klopp im Sommer 2008 nach Dortmund und gemeinsam prägten sie eine der erfolgreichsten Epochen in der Vereinsgeschichte: Unter Klopp gewann der BVB zwei Mal die deutsche Meisterschaft, sicherte sich den DFB-Pokal und erreichte 2013 das Finale der Champions League.
Der 63-Jährige, der sich vor einigen Jahren weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, begründet seine Einschätzung vor allem mit Klopps Führungsqualitäten und seiner Spielphilosophie. „Er geht voran, und die Leute werden ihm folgen“, sagte Zorc. In der aktuellen Situation sei dies besonders wichtig, da Deutschland möglicherweise nicht über die herausragende individuelle Qualität verfüge.
Zorc betonte zudem, dass er sich für seinen Freund und langjährigen Weggefährten freue. „Das ist eine Aufgabe, in die er richtig Energie investieren kann. Davon werden wir alle profitieren“, erklärte der frühere BVB-Sportdirektor. „Ich glaube, dass diese Aufgabe zu ihm passt. Er hat in Dortmund eine herausragende Leistung über das Kollektiv entwickelt, was vielleicht auch das ist, was Deutschland jetzt benötigt“, fügte Zorc hinzu und spielte damit auf das Scheitern unter Nagelsmann an.
Klopp und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sollen sich bereits in Grundzügen auf einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030 geeinigt haben. Laut Informationen von Sky laufen die Gespräche in New York noch, wobei die letzten Details geklärt werden müssen. Nach der WM 2026 soll der Deal finalisiert werden, und eine offizielle Bekanntgabe als neuer Bundestrainer könnte bereits in der kommenden Woche erfolgen.