Moussa Sylla blickt nach vorn nach Nichtnominierung für den Afrika-Cup

Moussa Sylla blickt nach vorn nach Nichtnominierung für den Afrika-Cup

Nach seiner Nichtnominierung für den Afrika-Cup zeigt sich Moussa Sylla enttäuscht, aber gefasst. Der Stürmer des FC Schalke 04 richtet seinen Blick nach vorn und spricht über seinen Einsatz, Teamgeist sowie seine Ambitionen in der Bundesliga.

Gelsenkirchen – Moussa Sylla hatte auf eine Nominierung gehofft, doch der Traum vom Afrika-Cup ist für ihn geplatzt. Der 26-jährige Stürmer wurde von Malis Nationaltrainer Tom Saintfiet nicht für das Turnier ausgewählt, eine Entscheidung, die Sylla sichtbar getroffen hat. Nach dem 1:0-Sieg der Königsblauen gegen den 1. FC Nürnberg äußerte er sich offen über seine Enttäuschung, ohne dabei den Blick in die Zukunft zu verlieren.

„Ich war sehr überrascht, weil ich der Meinung bin, dass ich es verdient hatte, nominiert zu werden“, zitierte ihn die WAZ nach dem Spiel. Die Nichtberücksichtigung empfindet er als Rückschlag, zumal der Weg zur Nationalmannschaft für ihn mit vielen Entbehrungen verbunden war. „Wir haben alle sehr viele Opfer gebracht, um für die Nationalmannschaft zu spielen“, betonte der Angreifer. Dennoch akzeptiert er die Entscheidung des Trainers und stellt klar: „Ich fokussiere mich jetzt auf den Klub.“

Obwohl Sylla gegen Nürnberg ohne Torerfolg blieb, zeigte er großen Einsatz. Als erster Spieler im Pressing lief er viel, arbeitete unermüdlich für die Mannschaft und stellte seine persönliche Enttäuschung hinten an. Schalkes Trainer Miron Muslic äußerte sich zufrieden über Sylla: Er sei „höchst professionell und voller Fokus“.

Für den FC Schalke 04 bedeutet die Nichtnominierung, dass Sylla dem Team auch in den kommenden Wochen zur Verfügung steht. Im letzten Hinrundenspiel gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag (13:30 Uhr) wird er erneut von Beginn an erwartet, bevor die Winterpause beginnt.

Trotz des verpassten Afrika-Cups richtet Sylla den Blick nach vorn – sowohl kurzfristig als auch langfristig. „Wichtig ist es, am Ende der Saison oben zu stehen, nicht jetzt“, erklärte er nüchtern. Klar ist jedoch auch, dass die Ambitionen vorhanden sind. „Natürlich ist es mein Ziel, in der Bundesliga zu spielen. Das ist das Ziel von uns allen.“

Den Afrika-Cup wird Sylla nun aus der Ferne verfolgen. Trotz seiner persönlichen Enttäuschung bleibt seine Haltung loyal. „Ich unterstütze die Mannschaft zu 100 Prozent während des Afrika-Cups.“ Sylla konzentriert sich nun ganz auf Schalke und die Chance, mit den Königsblauen den Schritt in die Bundesliga zu gehen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit schalketotal.de/)

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