Nathaniel Brown feiert DFB-Debüt und zieht internationales Interesse an

Nathaniel Brown feiert DFB-Debüt und zieht internationales Interesse an

Frankfurt – Nathaniel Brown, Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt, gab beim 4:0-Sieg gegen Luxemburg sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft. Der 22-Jährige, der im Sommer 2024 zusammen mit seinem Freund Can Uzun aus Nürnberg an den Main wechselte, hat derzeit großes internationales Interesse auf sich gezogen.

Zu Beginn seiner Zeit bei der SGE hatte Brown einen holprigen Start und wurde zunächst nicht für den Europa-League-Kader nominiert. Nach seinem Debüt in der ersten Pokalrunde fand er sich in den folgenden Wochen häufig auf der Bank oder sogar auf der Tribüne wieder. Erst am siebten Spieltag gab er sein Startelfdebüt für Frankfurt und konnte überzeugen. In der vergangenen Saison kam er auf insgesamt 22 Startelfeinsätze in der Bundesliga und gehört auch in dieser Saison zum Stammpersonal.

Das letzte Bundesligaspiel verlor die Eintracht jedoch mit 0:3 zuhause gegen den FC Bayern. Trainer Dino Toppmöller lobte Browns Leistung: „Er hat Michael Olise so gut kontrolliert, er hat ein brutales Spiel gemacht.“ Bereits im vergangenen Sommer gab es großes Interesse an dem neuen Nationalspieler. Laut BILD wollte der AC Mailand Brown als Ersatz für Theo Hernández verpflichten, doch der Spieler entschied sich, seine Entwicklung bei Eintracht Frankfurt fortzusetzen.

Angesichts seiner aktuellen Leistungen und seines Status als Nationalspieler ziehen auch die größten Vereine des Weltfußballs, darunter Real Madrid sowie die englischen Topclubs Arsenal und Manchester City, das Interesse an Brown auf sich. Sein Vertrag, der bis 2030 läuft, enthält keine Ausstiegsklausel, weshalb Eintracht Frankfurt für den jungen Spieler etwa 60 Millionen Euro fordert.

Ob Brown über den Sommer hinaus bei der Eintracht bleibt, ist derzeit unklar. Der Verein hat zwar vertraglich die Kontrolle, doch sollte ein Klub die geforderte Summe zahlen, könnte Brown im Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Dies würde auch seinem ehemaligen Verein aus Nürnberg zugutekommen, der sich eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert hat. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit neunzigplus)

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