Nestory Irankunda: Erfolgreicher Neuanfang beim FC Watford
Nachdem er sich in der vergangenen Saison beim FC Bayern München nicht durchsetzen konnte, läuft es für den 19-jährigen Nestory Irankunda in England deutlich besser.
Der junge Spieler verbrachte nur ein Jahr beim deutschen Rekordmeister, darunter ein halbes Jahr als Leihgabe bei den Grasshoppers in Zürich. Seit dem Sommer spielt Irankunda beim englischen Klub FC Watford und kann dort auf deutlich mehr Erfolge zurückblicken als zuvor in München.
In der Championship, der zweiten englischen Liga, hat er bereits neun Einsätze absolviert. Dabei erzielte er zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Diese Leistungen gelangen ihm bereits in den ersten drei Spielen, was zu einem vielversprechenden Start führte. Seitdem wartet er jedoch auf eine weitere Torbeteiligung.
Ein entscheidender Faktor für seine guten Leistungen ist das neue, englischsprachige Umfeld, in dem er sich sehr wohlfühlt. „Es ist für mich viel besser, in einer englischsprachigen Umgebung zu sein. Man fühlt sich wohl, wenn man mit Leuten sprechen kann. Ich bin sehr glücklich“, äußerte Irankunda, dessen Marktwert kürzlich auf fünf Millionen Euro gestiegen ist.
Zuletzt gehörte der Stürmer auch wieder zum Kader der australischen Nationalmannschaft und erzielte in vier Testspielen seit September zwei Tore. Sein Ziel ist die Teilnahme an der WM 2026, für die sich Australien unter Cheftrainer Tony Popovic bereits qualifiziert hat. Sollte Irankunda seine Leistungen bestätigen, könnte er ein fester Bestandteil der Nationalmannschaft bleiben. Er strebt sogar an, „nicht nur zu einer WM, sondern zu vielen WMs“ zu gelangen.
Was lief hingegen beim FC Bayern schief? Unter Trainer Vincent Kompany spielte Irankunda nach seinem Wechsel im Sommer 2024 keine Rolle in der Profimannschaft und kam lediglich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. In Zürich erhielt er deutlich mehr Spielpraxis, die ihm jedoch bei den Bayern nicht weiterhalf.
„Als ich von der Leihe zurückkam, habe ich die erste Mannschaft nicht gesehen. Ich habe mit niemandem gesprochen“, sagte Irankunda in einem Interview mit Sky. Medienberichten zufolge soll der FC Bayern jedoch eine Rückkaufoption vereinbart haben, ebenso wie eine Beteiligung bei einem möglichen Weiterverkauf.