Nick Woltemade wechselt zu Newcastle United: Ein Rückschlag für den FC Bayern

Nick Woltemade wechselt zu Newcastle United: Ein Rückschlag für den FC Bayern

Nick Woltemade hat sich für einen Wechsel zu Newcastle United entschieden, was für den FC Bayern München einen herben Rückschlag darstellt. Trainer Vincent Kompany erklärte in einem Pressetalk, warum die Premier League für viele Spieler attraktiver ist.

Der Wechsel des 23-jährigen Woltemade, der für knapp 90 Millionen Euro vom Pokalsieger VfB Stuttgart zu den Magpies wechselt, sorgt nicht nur bei den Fans des VfB und des FC Bayern für Aufregung, sondern bewegt ganz Fußball-Deutschland. Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel der Münchner gegen den FC Augsburg wurde Kompany auch zu diesem Transfer befragt, und seine Antwort war sowohl trocken als auch humorvoll.

Auf die Frage, warum Spieler wie Woltemade oder Florian Wirtz den Weg nach England wählen, antwortete der Belgier mit einem einzigen Wort: „Money“. Diese knappe Antwort auf Englisch sorgte für Gelächter unter den anwesenden Journalisten. Neben Woltemade haben in diesem Sommer zahlreiche weitere Stars, darunter Florian Wirtz und Hugo Ekitiké, die Bundesliga in Richtung England verlassen.

Im Anschluss an seine kurze Antwort erklärte Kompany die Unterschiede zwischen der Bundesliga und der Premier League. „Die Wahrheit ist: Wir sind mit Burnley in die Premier League aufgestiegen – und dann fließt plötzlich das Geld aus den Fernsehübertragungen. Aufsteigerteams erhalten 100 Millionen Euro. In England steigt das Budget von 25, 30 Millionen Euro pro Jahr auf plötzlich 120, 130 Millionen Euro. Das entspricht in etwa dem Niveau der Top-6- oder Top-8-Klubs in Deutschland.“

Selbst ein Klub wie Sunderland kann so auf dem Transfermarkt mit dem AC Mailand konkurrieren, während Burnley Spieler von Vereinen wie Eintracht Frankfurt oder dem VfL Wolfsburg abwirbt. „Das ist die finanzielle Realität“, stellte Kompany nüchtern fest.

Für den FC Bayern bedeutet der gescheiterte Woltemade-Transfer einen erheblichen Rückschlag, da die Briten letztendlich tiefer in die Tasche griffen, als es der deutsche Rekordmeister wollte oder konnte. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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