Nick Woltemade wechselt zu Newcastle United: VfB Stuttgart profitiert finanziell

Nick Woltemade wechselt zu Newcastle United: VfB Stuttgart profitiert finanziell

Der bevorstehende Transfer von Nick Woltemade zu Newcastle United belastet den VfB Stuttgart nicht. Wie Reporter Niklas Noack erläutert, zählt vor allem das Geld.

Stuttgart – Ein wahrer Paukenschlag! Diese Formulierung mag inzwischen inflationär verwendet werden, doch für die Nachricht über den Wechsel von Nick Woltemade zu Newcastle United trifft sie genau zu. Nach dem gescheiterten Wechsel zu Bayern München war kaum jemand mit dieser Wendung gerechnet.

Diese Entscheidung beweist, dass der VfB Stuttgart alles richtig gemacht hat. Die Verantwortlichen in Stuttgart ließen sich nicht von dem Druck, den der FC Bayern München und die Woltemade-Seite auf sie ausgeübt haben, weichklopfen. Im Gegenteil: Die Stuttgarter Führung blieb hart und wird nun belohnt. Anstatt der von Bayern angebotenen 55 Millionen Euro erhalten sie nun stolze 90 Millionen Euro.

Ein Betrag, der vieles verändert. Solch eine hohe Summe stellt viele sportliche Ambitionen in den Schatten, ähnlich wie der Transfer von Randal Kolo Muani, der für 95 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Paris Saint-Germain wechselte. Dieser Transfer fand am Deadline Day statt und ließ den Hessen keine Zeit, um auf den Abgang zu reagieren.

Erst im darauffolgenden Winter konnten sie mit Hugo Ekitiké und Sasa Kalajdzic nachlegen. Im Vergleich dazu befindet sich der VfB Stuttgart in einer komfortablen Lage, da der Verkauf von Woltemade nicht unvorbereitet kommt und das Transferfenster in vielen wichtigen Ligen bis zum 1. September geöffnet bleibt.

Abgesehen von dem Ersatz, der für Woltemade verpflichtet werden soll, zählt bei einer Ablösesumme in dieser Höhe vor allem der wirtschaftliche Aspekt, der den Verein in eine neue Dimension hebt. Sportlich gesehen darf ein Abgang dieser Größenordnung jedoch nicht dazu führen, dass der VfB Stuttgart absteigt; alles andere wäre verkraftbar.

Keine Sorge, liebe VfB-Fans: Ein Abstiegskampf ist trotz allem nicht zu erwarten, da die Schwaben auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden werden. Zudem trifft der Abgang von Woltemade den VfB längst nicht so hart wie damals die Flucht von Kolo Muani die Eintracht. Auch die Frankfurter haben diese Phase überstanden und wurden in der darauffolgenden Saison immerhin Sechster, während sie mit Ekitiké einen neuen Weltstar formten.

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