Nico Schlotterbeck: Vertragsverlängerung beim BVB rückt näher

Nico Schlotterbeck: Vertragsverlängerung beim BVB rückt näher

Die Zukunft von Nico Schlotterbeck beim BVB ist nach wie vor ungewiss. Doch die Chancen auf einen Verbleib des Innenverteidigers scheinen sich zu erhöhen.

Laut einem Bericht der Bild wird eine Vertragsverlängerung des deutschen Nationalspielers bei Borussia Dortmund immer wahrscheinlicher. Der Grund dafür ist, dass das Interesse anderer potenzieller Käufer an Schlotterbeck offenbar nachlässt. Insbesondere Real Madrid hat sich offenbar umorientiert.

Statt den BVB-Verteidiger zu verpflichten, haben die Königlichen nun Ibrahima Konaté vom FC Liverpool ins Visier genommen. Der Vertrag des französischen Verteidigers läuft im Sommer aus, und Berichten zufolge hat er bereits mit den Engländern abgeschlossen. Real könnte nun zuschlagen, da Konaté deutlich günstiger zu haben ist als die erwartete Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro für Schlotterbeck.

Auch der FC Liverpool, dem ein Interesse an dem 26-Jährigen nachgesagt wurde, hat sich von diesem Gedanken wohl verabschiedet. Neben den bereits vorhandenen Top-Verteidigern wie Virgil van Dijk und Joe Gomez investierten die Reds im vergangenen Sommer 31 Millionen Euro in das 19-jährige Talent Giovanni Leoni.

Da auch der FC Bayern nach der Vertragsverlängerung mit Upamecano und der FC Barcelona voraussichtlich kein Interesse zeigen werden, steigen die Chancen für den BVB. In einem letzten Gipfeltreffen in der kommenden Woche wollen die Dortmunder nun Nägel mit Köpfen machen und den bis 2027 laufenden Vertrag mit Schlotterbeck langfristig verlängern.

Zusätzlich zu einer Gehaltserhöhung bieten die Klubverantwortlichen einer ihrer Schlüsselfiguren auch eine Ausstiegsklausel an, die ihm im Falle eines Wechsels die Entscheidung über seinen Abschied ermöglicht. Gepaart mit dem Motto „Herz vor Kopf“ soll die Vertragsverlängerung dann bald unter Dach und Fach gebracht werden. „Nico kennt meine Meinung: Ich würde mich freuen, wenn das Thema demnächst vom Tisch ist. Es liegt an ihm“, äußerte sich BVB-Trainer Nico Kovac.

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