Noah Katterbach kehrt nach klärendem Gespräch ins Profi-Team des HSV zurück
Der ehemalige Profi des 1. FC Köln, Noah Katterbach, ist nach seiner Versetzung in die Regionalliga wieder im Profi-Kader des Hamburger SV. Dies folgt auf ein klärendes Gespräch zwischen dem 24-Jährigen und Trainer Merlin Polzin.
Hamburg – Ende September wurde Katterbach vom HSV-Trainer Merlin Polzin in die Regionalliga versetzt, da die Verantwortlichen mit der Einstellung des Linksverteidigers unzufrieden waren. Der Verein bezeichnete diese Maßnahme als „Denkpause“ für den Spieler. Rund zwei Wochen später nahm Katterbach am Montag, dem 13. Oktober 2025, erstmals wieder am Training der ersten Mannschaft teil.
Der Abwehrspieler hat somit die Möglichkeit, nach seinem Kreuzbandriss im Januar erneut in der Bundesliga zu spielen. In dieser Woche bereitet sich das Team auf das schwierige Auswärtsspiel am Samstag, dem 18. Oktober, in Leipzig vor. Vor dem Training fand ein klärendes Gespräch zwischen Katterbach und dem Trainerteam statt, das offenbar zu einem positiven Ergebnis führte.
Der Verein gab bekannt: „Nach konstruktiven Gesprächen mit der sportlichen Leitung und dem Trainerteam ist Noah Katterbach heute ins Teamtraining der Profimannschaft zurückgekehrt.“ Nach dem Training äußerte Polzin gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“: „Wir haben einige Dinge reflektiert und über alles gesprochen, was mir nicht gefallen hat.“
„Es war ein gutes Gespräch. Wir sind absolut auf einer Wellenlänge. Der Erfolg der Mannschaft hat oberste Priorität, und dem ordnet er sich unter. Diese kleine Denkpause hat ihm gutgetan. Er hat jetzt die gleichen Chancen wie alle anderen“, fügte er hinzu. Während seiner Degradierung trainierte Katterbach mit der U23 des HSV und spielte dort. Die Zweitvertretung erzielte einen knappen 4:3-Sieg gegen Kickers Emden und einen beeindruckenden 6:2-Erfolg im Nordderby gegen Werder Bremen II, wobei Katterbach jeweils in der Startelf stand.
Ob er jedoch auch bei den Profis genügend Spielzeit erhalten wird, bleibt abzuwarten. Coach Polzin setzte auf der linken Abwehrseite bisher auf Miro Muheim, der in allen sechs Bundesliga-Partien in der Startelf stand. Katterbach hat jedoch die Möglichkeit, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.