Oliver Baumann spricht über seine Rolle als Nummer zwei hinter Manuel Neuer

Oliver Baumann spricht über seine Rolle als Nummer zwei hinter Manuel Neuer

DFB-Torhüter Oliver Baumann äußerte sich nach dem 2:1-Sieg gegen die USA erstmals zu seiner Degradierung und bekräftigte gleichzeitig seine Unterstützung für Manuel Neuer.

In der 47. Minute des Spiels gegen die USA sorgte Baumann im Soldier Field Stadium in Chicago für Aufsehen. Er zeigte gleich zwei beeindruckende Paraden, bevor der dritte Schuss über das Tor ging. Während man bei Manuel Neuer möglicherweise von dessen „Aura“ gesprochen hätte, blieben Baumanns Leistungen weitgehend unbemerkt.

Dies lag zum einen daran, dass kurz danach eine Abseitsentscheidung fiel, und zum anderen daran, dass Baumann im weiteren Verlauf des Spiels mit weiteren starken Reflexen überzeugte (tz-Note 2). Er lieferte somit ein starkes Argument für seine Nominierung für die WM, doch Julian Nagelsmann stellte nach dem Spiel klar: „Manuel Neuer wird jetzt ins Training einsteigen und auch gegen Curacao spielen.“ Dennoch zollte er Baumann ein „riesiges Kompliment“.

Der Torhüter sei „ein unglaublicher Mannschaftsspieler, der zweimal sehr, sehr gut gespielt hat“. Nach dem Spiel sprach Baumann dann erstmals offen über seine Rolle als Nummer zwei: „Anfangs war es hart – das war nicht ganz cool“, gestand der 33-Jährige. Dennoch betonte er, dass er Neuer und das gesamte Team unterstützen wolle.

„Mir war sofort klar, dass ich mich in den Dienst der Mannschaft stelle. Das ist auch eine WM – da möchte ich der Mannschaft helfen und meinen Beitrag leisten. Alles andere ist außen vor.“ Für Baumann bedeutet dies, dass er sich wieder in den Hintergrund zurückziehen muss, es sei denn, Neuer verletzt sich während des Turniers.

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