Oliver Glasner verlässt Crystal Palace und deutet Überraschung an

Oliver Glasner verlässt Crystal Palace und deutet Überraschung an

Oliver Glasner wird Crystal Palace im Sommer verlassen. Wohin es den erfolgreichen Trainer zieht, bleibt unklar, doch er deutet eine mögliche Überraschung an.

London – Nach seiner Ankündigung, Crystal Palace am Ende der Saison zu verlassen, steht Oliver Glasner auf dem Trainermarkt hoch im Kurs. Wer jedoch einen konkreten Karriereplan des 51-Jährigen erwartet, wird enttäuscht sein. In einem Interview mit Sky Sport gab sich der Österreicher gelassen: „Ich plane da jetzt nichts, ich lasse es auf mich zukommen. Es kann auch wieder etwas ganz anderes passieren“, so Glasner.

Der ehemalige Erfolgscoach von Eintracht Frankfurt verlässt sich auf sein Bauchgefühl und seine bisherigen Erfahrungen im Profifußball. Glasner, der mit Crystal Palace noch um den Titel in der Conference League kämpft, hält seine nächsten Schritte geheim. Eine potenzielle Überraschung bei seiner nächsten Station schließt er ausdrücklich nicht aus.

„Im Fußball sind meine Erfahrungen: Es kommt immer anders, als man denkt und plant“, erklärte er pragmatisch. Diese Offenheit befeuert die Gerüchteküche, insbesondere da Glasner zuletzt immer wieder mit europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht wurde. Besonders in Deutschland wird seine Situation aufmerksam verfolgt. Nachdem er Eintracht Frankfurt zum Europa-League-Sieg geführt hatte, blieb das Interesse an ihm ungebrochen.

Zuletzt wurde der Österreicher unter anderem als potenzieller Kandidat bei RB Leipzig gehandelt. Ob es tatsächlich zu einer Rückkehr in die Bundesliga kommt oder ob die angedeutete „Überraschung“ ein ganz anderes Ziel – möglicherweise sogar außerhalb der klassischen Top-Ligen – bedeutet, bleibt vorerst sein Geheimnis.

Bevor er in einen neuen Lebensabschnitt startet, möchte Glasner seine Zeit in London mit einem Erfolgserlebnis beenden. Trotz seines feststehenden Abschieds gilt seine volle Konzentration den „Eagles“ und dem angestrebten internationalen Titel. Sobald die Saison beendet ist, dürfte der Wettbewerb um einen der begehrtesten Trainer auf dem Markt jedoch richtig an Fahrt aufnehmen.

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