Oscar Höjlund über seine Zeit bei Eintracht Frankfurt

Oscar Höjlund über seine Zeit bei Eintracht Frankfurt

Oscar Höjlund über seine Zeit bei Eintracht Frankfurt

Frankfurt am Main – Während viele Spieler von Eintracht Frankfurt derzeit mit ihren Nationalmannschaften bei der Weltmeisterschaft beschäftigt sind, nutzt Oscar Höjlund die fußballfreie Zeit für Fanfragen. Der dänische Mittelfeldspieler blickt auf eine Saison zurück, in der er sich trotz einiger Rückschläge in den Fokus spielen konnte. Nach einer verletzungsbedingten schwierigen Hinrunde gewann der 20-Jährige insbesondere nach dem Trainerwechsel an Bedeutung.

In einem Frage-und-Antwort-Format, das der Verein auf Instagram veröffentlichte, gewährte Höjlund sowohl private als auch sportliche Einblicke. Besonders gerne erinnert er sich an seinen Auftritt beim VfL Wolfsburg zurück. Sein sehenswerter Treffer zum 1:0 ist für ihn bis heute etwas Besonderes und bezeichnet es als „mein Lieblingstor“. Dieser Treffer gegen die Niedersachsen dürfte vielen Fans noch in bester Erinnerung sein.

Auch abseits des Platzes fühlt sich Höjlund in Frankfurt offenbar bestens aufgehoben. Besonders eng ist sein Verhältnis zu seinen skandinavischen Teamkollegen. „Meine besten Freunde in der Mannschaft sind Hugo Larsson und Love Arrhov“, verriet er. Gleichzeitig betonte er, dass er auch mit den französischen Spielern innerhalb des Kaders gut auskommt.

Für die größten Spaßvögel der Mannschaft nominierte er mehrere Kandidaten: „Wir haben viele lustige Leute bei uns, aber ich glaube, es ist zwischen Hugo, Jean-Matteo Fares und Aurele.“ Eine besondere Rolle nimmt für Höjlund zudem Landsmann Rasmus Kristensen ein, der für ihn ein wichtiges Vorbild im Profi-Alltag darstellt.

„Mein großer Bruder Rasmus hat mich viel inspiriert. Wenn er Fehler macht, sagt er mir, dass ich sie nachmachen darf, und dann versuche ich das auch. Ich bin glücklich und stolz auf ihn.“ Als Kind blickte Höjlund vor allem zu Frank Lampard auf, dessen Karriere ihn nachhaltig beeindruckte.

Sportlich sammelte der Mittelfeldspieler bereits vor seinem Wechsel zur Eintracht wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau. Mit dem FC Kopenhagen erreichte er in der Saison 2023/24 das Achtelfinale der Champions League, wo erst gegen Manchester City Schluss war. Besonders ein Spieler der Engländer hinterließ Eindruck auf ihn: „Ich glaube, mein bis jetzt bester Gegenspieler war Mateo Kovacic. Er ist meiner Meinung nach ziemlich unterbewertet und war sehr gut, als ich gegen ihn gespielt habe“, erklärte Höjlund.

Im Trainingsalltag bevorzugt der Däne intensive Spielformen mit vielen Ballaktionen. „Mein Lieblingsspiel im Training ist ein Fünf gegen Fünf mit viel Intensität, Aktionen und Toren“, sagte er. Vor Partien setzt er zudem auf motivierende Musik: „Vor Spielen höre ich gerne Powermusik. Ich habe keinen speziellen Favoriten, aber ich liebe Musik, die mir Power und Mut gibt. Das hilft mir sehr viel.“

Eine besondere Geschichte verbindet Höjlund nicht mit seiner Rückennummer. Die Sechs hat für ihn keine tiefere Bedeutung, dennoch trägt er sie mit Stolz. „Meine Trikotnummer hat keine besondere Bedeutung“, erklärte er, ergänzte jedoch: „Ich spiele aber gerne mit dieser Nummer und bin glücklich und stolz, sie für diesen fantastischen Verein zu tragen.“

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