Österreich veröffentlicht WM-Song "Stripes And Stars"
Österreich hat einen neuen WM-Song veröffentlicht, der für einige Schmunzler sorgt. In dem Lied werden auch die Werder-Bremen-Spieler Romano Schmid und Marco Friedl erwähnt.
In Bremen ist es eine mehr oder weniger schöne Tradition, dass pünktlich zu großen Fußballturnieren musikalische Kompositionen erscheinen. Vor der bevorstehenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ist das nicht anders. Vom Balkan stammt bereits der Song "I am from Bosnia, take me to America", der nicht nur wegen seines liebevoll gestalteten Videos im Internet für Aufsehen sorgte. Auch Österreich hat ein Lied beigesteuert: Austropop-Star Paul Pizzera hat das Stück "Stripes And Stars" geschaffen, das die Nationalmannschaft des ÖFB während des WM-Aufenthalts offiziell begleiten wird. In dem Song kommen auch Romano Schmid und Marco Friedl, die beiden Profis des SV Werder Bremen, vor.
In seinem humorvollen Song hat Pizzera es sich zur Aufgabe gemacht, bekannte internationale Stars sowie die US-Kultur mit den österreichischen Nationalspielern zu vergleichen und dies in Reimen zu verarbeiten. So heißt es in den ersten Zeilen beispielsweise: "You may have Taylor Swift - but we’ve got Gregoritsch. You’ve got Kendrick Lamar - but we’ve got Alaba. You may have Britney, bitch - we’ve got Arnautovic." Direkt danach wird Romano Schmid erwähnt, dessen Text-Partnerin die 34-jährige Porno-Darstellerin Riley Reid ist. Pizzera arbeitet sich durch den gesamten Kader und reimt unter anderem die Brooklyn Bridge auf den Ex-Bremer Florian Grillitsch, bevor er schließlich bei Werder Bremens Kapitän Marco Friedl landet, dessen "poetisches" Gegenstück die Schusswaffe "Desert Eagle" ist.
Bundestrainer Ralf Rangnick, einer der Initiatoren des Liedes, zeigt sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Es ist eine coole Geschichte, dass die Spieler, um die es ja vor allem geht und die im Mittelpunkt stehen werden, alle namentlich in dem Song vorkommen", sagte er und fügte lächelnd hinzu: "Die Spieler haben Wert darauf gelegt, dass sie dieses Mal nicht selbst singen müssen, was ich auch gut finde." (mbü)