Patrick Wimmer verlässt VfL Wolfsburg und wechselt zu TSG Hoffenheim
Patrick Wimmer wird den VfL Wolfsburg, der in die zweite Liga abgestiegen ist, voraussichtlich verlassen. Ein Wechsel zu Eintracht Frankfurt scheint jedoch nicht in Sicht.
Frankfurt – Der Transfermarkt nimmt kurz nach dem Saisonende Fahrt auf, und mehrere Bundesligisten haben in den letzten Tagen intensiv um Patrick Wimmer vom VfL Wolfsburg geworben. Unter diesen Vereinen war auch Eintracht Frankfurt. Neueste Berichte deuten jedoch darauf hin, dass die Hessen im Transferpoker leer ausgehen werden, während die TSG Hoffenheim als Gewinner hervorgeht.
Gemäß übereinstimmenden Informationen von Sky und Kicker hat Hoffenheim das Rennen um den 25-jährigen österreichischen Nationalspieler gemacht. Wimmer wird den VfL Wolfsburg demnach aufgrund einer Ausstiegsklausel verlassen, die bei etwa zehn Millionen Euro liegen soll – was unter seinem aktuellen Marktwert von zwölf Millionen Euro ist.
Hoffenheim soll Wolfsburg bereits am Montag über die Aktivierung dieser Klausel informiert haben. Ein Medizincheck ist für Mittwoch, den 3. Juni, geplant, nach dem Wimmer einen Vertrag bis 2031 unterzeichnen soll. Am folgenden Tag reist er mit dem österreichischen WM-Kader nach San Francisco, was ihn zusätzlich motiviert, den Wechsel zu seinem neuen Klub schnell abzuschließen.
Eintracht Frankfurt, die ebenfalls Interesse an Wimmer gezeigt haben, gehen damit leer aus. Auch Brighton & Hove Albion, die in der kommenden Saison in der Conference League spielen, wurden zuletzt als Interessenten genannt. Laut Sky wird ein Last-Minute-Angebot der Engländer nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch spricht derzeit alles für Hoffenheim.
Ein entscheidender Faktor für Wimmers Entscheidung war Trainer Christian Ilzer, der Wimmer im Herbst 2019 mit nur 18 Jahren zu Austria Wien in den Profikader holte. Unter Ilzer erzielte Wimmer in 19 Spielen jeweils zwei Tore und Vorlagen. Zudem lockt die Europa League mit Hoffenheim, während Frankfurt dieses Angebot nicht machen kann.
Wimmer bringt die Erfahrung aus 125 Bundesliga-Spielen mit, in denen er 16 Tore und 23 Vorlagen erzielte. In der abgelaufenen Saison war er jedoch verletzungsanfällig; nur drei seiner 25 Liga-Einsätze bestritt er über die volle Distanz und hatte mehrfach mit Muskelfaserrissen zu kämpfen. In den Relegationsspielen gegen Paderborn fehlte er aufgrund muskulärer Probleme völlig. Während Wolfsburg abgestiegen ist, blickt Wimmer optimistisch in die Zukunft.