Randal Kolo Muani: Karriere nach Rekordtransfer ins Stocken geraten
Seit dem Wechsel von Randal Kolo Muani von Eintracht Frankfurt für eine Rekordablösesumme ist seine Karriere ins Stocken geraten.
London – Der ablösefreie Transfer von Randal Kolo Muani im Sommer 2022 und der anschließende Verkauf für 95 Millionen Euro an Paris Saint-Germain im darauffolgenden Jahr stellen bis heute den Rekordtransfer von Eintracht Frankfurt dar. Während dieser Deal für die SGE als großer Erfolg gilt, läuft es für den Stürmer seitdem eher schleppend.
In anderthalb Jahren bei PSG konnte der französische Stürmer der hohen Ablösesumme nicht gerecht werden. Dies führte im Winter 2025 zu einem Leihgeschäft mit Juventus Turin, gefolgt von einem weiteren Leihdeal im Sommer 2025 zu den Tottenham Hotspur, wo der mittlerweile 27-Jährige derzeit um Tore kämpft. Doch auch dieses Kapitel könnte bald enden, wie das Portal Teamtalk berichtet.
Demnach plant der Premier-League-Klub nicht, den ehemaligen Eintracht-Spieler nach dem Ende der Leihe im kommenden Juni fest zu verpflichten. Berichten zufolge soll Kolo Muani bereits in der vergangenen Wintertransferperiode seinen Abgang angestrebt haben, jedoch kam keine Einigung über eine Rückkehr zu Juventus Turin zustande. In der Rückrunde der letzten Saison erzielte er immerhin acht Tore in 16 Einsätzen in der Serie A.
In der Premier League hingegen fällt die Erfolgsquote des Offensivspielers deutlich enttäuschend aus. In 17 Partien erzielte er noch kein Tor. Kurioserweise traf Kolo Muani jedoch in der Champions League gleich dreimal gegen seine ehemaligen Vereine, darunter ein Doppelpack gegen PSG im November und ein Treffer im Stadion von Eintracht Frankfurt Ende Januar.
Im Sommer wird Randal Kolo Muani zurück nach Paris reisen. Bei PSG hat der Angreifer noch einen Vertrag bis 2028. Trainer Luis Enrique setzt jedoch nicht auf den 27-Jährigen, was eine Trennung im Sommer wahrscheinlich erscheinen lässt. Die Franzosen können sich dann jedoch nicht über eine Ablösesumme von 95 Millionen Euro freuen.