Raphaël Guerreiro könnte zu Bayer Leverkusen wechseln

Raphaël Guerreiro könnte zu Bayer Leverkusen wechseln

Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern München keinen neuen Vertrag erhalten, könnte jedoch in der Bundesliga bleiben und zu Bayer Leverkusen wechseln.

Leverkusen – Mit dem möglichen Abgang von Alejandro Grimaldo hinterlässt der Spanier eine schwer zu schließende Lücke. In den letzten Jahren war er nicht nur ein solider Linksverteidiger, sondern auch eine prägende Figur bei der Werkself, bekannt für seine offensive Stärke und Torgefahr.

Aktuellen Berichten zufolge deutet alles auf einen Wechsel zu Atlético Madrid hin, was Bayer Leverkusen dazu zwingt, aktiv zu werden. Laut einem Bericht der Bild zählt Raphaël Guerreiro zu den Kandidaten, die die Verantwortlichen des Klubs ins Auge fassen. Guerreiro ist eine bekannte Größe im deutschen Fußball und spielte viele Jahre für Borussia Dortmund, wo er sich als einer der kreativsten Linksverteidiger der Liga etablierte, bevor er ablösefrei zum FC Bayern München wechselte.

In drei Jahren beim FC Bayern absolvierte er 89 Pflichtspiele, erzielte 12 Tore und bereitete 8 weitere vor. In letzter Zeit fand er sich jedoch immer häufiger auf der Ersatzbank wieder, da jüngere Spieler wie Josip Stanišić und Tom Bischof ihn aus der Startelf verdrängten. Im März einigten sich Klub und Spieler auf eine Trennung zum Saisonende.

Sein ablösefreier Status macht ihn für Leverkusen theoretisch attraktiv. Laut Bild stellt auch sein Gehalt keine unüberwindbare Hürde dar, was die wirtschaftlichen Überlegungen zusätzlich erleichtert. Der Erlös aus dem möglichen Grimaldo-Verkauf, der auf etwa 20 bis 25 Millionen Euro geschätzt wird, wird voraussichtlich nicht vollständig in einen einzigen Nachfolger investiert. Ein erfahrener, ablösefreier Spieler könnte eine budgetfreundliche Lösung sein, zumindest auf den ersten Blick.

Dennoch gibt es gewichtige Gegenargumente. Guerreiro ist 32 Jahre alt und hatte in seiner Karriere immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen – ein Umstand, der mit zunehmendem Alter eher zunimmt. Als alleiniger Ersatz für einen Spieler vom Format Grimaldo ist er kaum geeignet. Zudem soll Leverkusens neuer Trainer Carles Martínez einem schnellen, dynamischen Außenverteidiger auf der linken Seite den Vorzug geben – ein Profil, das Guerreiro in seinem Alter nur noch bedingt erfüllt.

Als Alternative wird Arsène Kouassi vom FC Lorient gehandelt, ein jüngeres, explosiveres Modell, das jedoch mit rund 20 Millionen Euro Ablöse zu Buche schlagen würde. Auch Konstantinos Mavropanos und Sergiño Dest sollen laut BILD im Gespräch sein, allerdings für andere Positionen in der Abwehr.

Topics

Related news