RB Leipzig erleidet herbe Niederlage gegen Bayern München

RB Leipzig erleidet herbe Niederlage gegen Bayern München

RB Leipzig erleidet herbe Niederlage gegen Bayern München

RB Leipzig musste am Freitagabend eine schmerzliche 0:6-Niederlage gegen den FC Bayern München hinnehmen. Trainer Ole Werner erklärte, dass das ernüchternde Ergebnis die Leistung seiner Mannschaft exakt widerspiegelt.

In München konnte Werner nur hilflos zusehen, wie seine Spieler vom Rekordmeister eiskalt besiegt wurden. Obwohl die Einwechslungen von Neuzugang Romulo und Antonio Nusa kurzfristig frischen Wind brachten, war Leipzig von Beginn an chancenlos und kassierte sechs Gegentreffer.

In seiner Eröffnungsrede auf der Pressekonferenz sagte der 37-Jährige: „Es ist heute schwierig, die richtigen Worte zu finden. Das muss erst einmal verarbeitet werden. Man kann über die fußballerischen Inhalte sprechen, und da stellt man fest, dass wir es kaum geschafft haben, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten, mit Ausnahme der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Nur in den ersten 15 bis 20 Minuten der zweiten Hälfte haben wir das umgesetzt, was wir uns von Beginn an vorgenommen hatten. Am Ende des Spiels merkt man jedoch, dass, wenn man im tiefen Verteidigen nicht aktiv genug ist, man einfach passiv und nachlässig agiert. Das zog sich durch das gesamte Spiel hinweg. Daher ist das Ergebnis in dieser Höhe absolut verdient.“

Der größte Unterschied zur Einstellung des FC Bayern lag laut Werner darin, dass beim Rekordmeister „niemand zu schade ist, einen Weg mitzugehen und Räume zuzulüften“. Er betonte, dass seine Mannschaft sich nicht scheuen dürfe, diese Art von Einsatz auf dem Platz zu zeigen.

Werner kritisierte zudem, dass seine Mannschaft nach Rückschlägen, besonders in der zweiten Halbzeit, komplett auseinanderfiel: „Wir müssen als Team eine andere Energie aufbauen. Heute steht ein sehr bitteres Ergebnis, das jedoch der Leistung entspricht.“

Bereits in der vergangenen Saison verlor Leipzig häufig die Kontrolle über das Spiel, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Auf die Frage, wie schwierig der Umbruch sei, wenn alte Probleme weiterhin bestehen, konnte Werner nur bedingt antworten: „Es steht mir nicht zu, Vergleiche anzustellen, aber wir haben einen Umbruch zu managen. Es ist klar, dass nicht alle Themen von heute auf morgen gelöst werden. Es wird auch personell noch Veränderungen geben. Wir müssen mit diesen Herausforderungen umgehen, und das gehört zu der großen Arbeit, von der ich gesprochen habe. Das wird Zeit benötigen. Fakt ist jedoch, dass man sich, unabhängig von der aktuellen Situation oder dem Stand eines Wandels, nicht so präsentieren kann wie heute.“

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