RB Leipzig: Ole Werner gibt wichtige Entscheidungen vor DFB-Pokal bekannt

RB Leipzig: Ole Werner gibt wichtige Entscheidungen vor DFB-Pokal bekannt

Bei der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den SV Sandhausen hat Trainer Ole Werner zwei bedeutende Entscheidungen für die kommende Saison mitgeteilt.

Leipzig – RB Leipzig hat eine intensive Vorbereitungsphase hinter sich und steht nun vor der entscheidenden Wettbewerbsphase mit dem DFB-Pokal und der Bundesliga. Die meisten Transfers sind abgeschlossen und die Richtung für die Saison ist klar. Dennoch blieben einige Fragen offen: Wer wird künftig die Kapitänsbinde tragen und wer wird als erste Wahl im Tor fungieren? Trainer Ole Werner hat auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen Sandhausen (Samstag, 15:30 Uhr) die Antworten geliefert.

Ein Neustart im Team beinhaltet auch einen Wechsel auf der Kapitänsposition. In den letzten beiden Saisons hatte Willi Orban dieses Amt inne, doch künftig wird David Raum – wie bereits in einigen Testspielen – die Binde tragen. Werner erklärte die Wahl: „Es ist eine Entscheidung für David, weil ich glaube, dass er das verkörpert, was wir von der Mannschaft sehen wollen: diesen Hunger, diese Entwicklungsfähigkeit und diese Aggressivität – das gefällt mir gut.“

Der 37-Jährige fügte hinzu: „Darüber hinaus wollen wir in dieser Phase des Aufbruchs auch mehr Spieler in die Verantwortung nehmen und ihnen in den kommenden Jahren größere Aufgaben in der Weiterentwicklung der Mannschaft übertragen. Daher haben wir uns für David entschieden, da er aus unserer Sicht prädestiniert für diese Rolle ist.“ Xaver Schlager wird ab der neuen Spielzeit Vizekapitän, während im Mannschaftsrat auch Willi Orban, Lukas Klostermann, der verletzte Benjamin Henrichs und Castello Lukeba vertreten sind.

Ein weiteres Fragezeichen gab es zuletzt bezüglich der Torhüterposition. Maarten Vandevoordt und Peter Gulacsi lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, doch letztendlich entschieden die Zahlen. „Maarten wird im Tor gegen Sandhausen stehen, Pete wird als Nummer eins in die Bundesligaspiele gehen“, so Werner. Auf Nachfrage erläuterte er: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, da es sich um einen Zweikampf auf sehr hohem Niveau handelte. Beide Torhüter sind exzellent, aber Pete hat in der Bewertung der sportlichen Leistung einfach einen kleinen Vorteil. Er war auch in der letzten Saison einer der besten Torhüter der Bundesliga. Wenn man sich die Statistiken aus den Vorbereitungsspielen und den Trainingseinheiten ansieht, zeigt Pete dort Topwerte. Für uns ist es wichtig, dies zu berücksichtigen, und das hat letztendlich den Ausschlag gegeben.“

Trotz der Entscheidung sei Vandevoordt äußerst professionell mit der Situation umgegangen. „Es ist wichtig, dass in solchen Fällen nachvollziehbar ist, auf welcher Grundlage die Entscheidung getroffen wurde“, betonte der Trainer. „Beide Torhüter haben unser absolutes Vertrauen. Es war keine leichte Entscheidung, da man einem von beiden wahrscheinlich nicht vollständig gerecht wird. Auf der anderen Seite ist es positiv, dass wir solch hohe Qualität auf der Position haben. Für die Mannschaft ist es eine gute Entscheidung, da wir in beiden Wettbewerben mit erstklassigen Torhütern antreten“, fügte er hinzu und stellte klar, dass im Laufe der Saison weiterhin das Leistungsprinzip gelten wird und der 23-Jährige eine vielversprechende Zukunft vor sich hat.

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