RB Leipzig sichert sich vierten Sieg in Folge gegen Wolfsburg

RB Leipzig sichert sich vierten Sieg in Folge gegen Wolfsburg

RB Leipzig hat mit viel Einsatz und etwas Glück sein viertes Spiel in Folge gewonnen und besiegte den VfL Wolfsburg. Johan Bakayoko war erneut der entscheidende Spieler: Nach seinem Siegtreffer gegen Mainz erzielte er auch gegen Wolfsburg das Tor des Tages. Der Sieg fiel jedoch nicht leicht, denn nach der Halbzeitpause zeigten die Wölfe eine verbesserte Leistung und drängten vehement auf den Ausgleich. Peter Gulacsi bewahrte Leipzig jedoch mit mehreren starken Paraden vor einem Gegentor. Zudem vergab Christoph Baumgartner einen Elfmeter, bevor Timo Werner in der Nachspielzeit sein Comeback feierte.

Trainer Ole Werner setzte auf die gleiche Startelf wie beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln. Dies bedeutete, dass Assan Ouedraogo, der sich durch seine Trainingsleistungen empfohlen hatte, erneut überzeugen konnte. Lukas Klostermann kehrte nach muskulären Problemen zurück in den Kader, während Antonio Nusa nach seinem Unterarmbruch seine ersten Minuten auf dem Platz absolvierte. Timo Werner feierte in der Nachspielzeit endlich sein langersehntes Comeback bei RB. Verletzt fehlten Xaver Schlager (Wade), Kosta Nedeljkovic (Knie), Max Finkgräfe (Knie), Amadou Haidara (Trainingsrückstand) und der langzeitverletzte Benjamin Henrichs (Achillessehne).

Von Beginn an setzten die Leipziger die Wolfsburger unter Druck und ließen ihnen kaum Raum zum Atmen. Besonders über die linke Seite von David Raum entstand viel Gefahr, da er immer wieder gefährliche Flanken in den Strafraum schlug. In der sechsten Minute hätte sich dies beinahe ausgezahlt, als Raum nach einer Ecke kurz auf Assan Ouedraogo spielte, der den Ball prallen ließ. Raums Flanke fand Romulo, der jedoch im Abseits stand. Nur zwei Minuten später führte ein Ballverlust von Amoura zur Führung für Leipzig. Romulo reagierte schnell und legte auf Bakayoko ab, der das Tor mit einem flachen Schuss ins rechte Eck erzielte – sein zweites Saisontor.

Obwohl die Wölfe gelegentlich für Gefahr sorgten, insbesondere über Amoura auf der rechten Seite, blieb Leipzig in der Defensive konsequent und eroberte die Bälle zurück. Die gefährlichste Situation der Gastgeber wurde von Orban und Ouedraogo gemeinsam im Strafraum geklärt, als sie sich in den Schuss warfen. Ouedraogos Hand berührte dabei den Ball, doch der Schiedsrichter entschied nicht auf Handelfmeter.

Nach der Halbzeitpause kamen die Wölfe deutlich aggressiver auf das Feld und setzten die Gäste unter Druck. Amoura und Daghim sorgten über die Flügel für viel Tempo. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hatte RB Glück, als Abschlüsse von Amoura, Koulierakis und Wind nicht zum Erfolg führten. Das Team von Ole Werner überstand die Druckphase, jedoch weniger souverän als zuvor, da Peter Gulacsi mehrfach rettete. Leipzig hätte in dieser Phase das Spiel entscheiden müssen, da sie durch Bakayoko und Diomande immer wieder gefährliche Situationen kreierten, aber die Effizienz fehlte.

In der Schlussphase drängte der VfL auf den Ausgleich und hatte in der 74. und 77. Minute zwei große Chancen: Zunächst traf Pejčinović mit einem Kopfball die Latte, und kurz darauf vergab Eriksen eine gute Gelegenheit nach einem perfekten Zuspiel von Amoura. Auf der anderen Seite verpasste Christoph Baumgartner die Chance, den Sack zuzumachen, als er einen Elfmeter, den Bakayoko herausgeholt hatte, neben das Tor setzte. Am Ende steht Wolfsburg mit der vierten Niederlage in Folge da, während RB Leipzig den vierten Sieg in Serie feiert und mit viel Selbstvertrauen ins kommende Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund geht.

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