RB Leipzig strebt Verpflichtung von Rocco Reitz an
RB Leipzig plant, Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach zu verpflichten. Hier ist der aktuelle Stand und die Herausforderungen, die den Transfer noch behindern.
Leipzig/Mönchengladbach – Eine Einigung scheint zumindest zwischen dem Spieler und dem Club erzielt worden zu sein. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben sich RB Leipzig und Rocco Reitz auf eine Zusammenarbeit ab dem kommenden Sommer verständigt. Der zentrale Mittelfeldspieler soll Xaver Schlager ersetzen, der die Sachsen nach vier Jahren ablösefrei verlassen wird, da sein Vertrag ausläuft. Reitz hingegen hat noch einen bis Sommer 2028 gültigen Vertrag bei seinem Jugendclub Borussia Mönchengladbach, wo er seine Karriere 2009 im Alter von sieben Jahren begann. Nun stehen die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen an.
Obwohl Rocco Reitz in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro hat, möchte RB Leipzig angesichts seines Marktwerts von 17 Millionen Euro (laut dem Branchenportal „transfermarkt.de“) diese Summe nicht zahlen. Daher muss der aktuelle Tabellenfünfte der Fußball-Bundesliga weiterhin in Verhandlungen mit Borussia Mönchengladbach treten, die den 23-Jährigen verständlicherweise nicht unter Marktwert verkaufen möchten. Sportdirektor Rouven Schröder könnte die Ablösesumme gut gebrauchen, um den notwendigen Kaderumbau zu realisieren.
Letztlich wird auch entscheidend sein, wie Borussia Mönchengladbach, die derzeit abstiegsgefährdet sind, die Saison abschließt. Sollten die Fohlen, die aktuell als Tabellenzwölfter nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz haben, tatsächlich in die 2. Bundesliga absteigen, würde dies die Argumente für eine hohe Ablösesumme für Rocco Reitz nicht gerade stärken. Auf der anderen Seite, falls es zu einem Wettbieten mehrerer Interessenten kommt, könnte RB Leipzig gezwungen sein, für eine Einigung mit der Borussia mehr Geld zu bieten.