RB Leipzig: Teamgeist und Defensivarbeit als Schlüssel zum Erfolg

RB Leipzig: Teamgeist und Defensivarbeit als Schlüssel zum Erfolg

RB Leipzig zeichnet sich aktuell vor allem durch eine bemerkenswerte Geschlossenheit aus. In der Mannschaft von Ole Werner findet nur Platz, wer aktiv für das Team arbeitet.

Leipzig – In dieser Saison hat RB Leipzig eine starke Mischung aus Erfahrung, individueller Qualität und herausragender Kollektivarbeit gefunden, die bisher zu äußerst zufriedenstellenden Ergebnissen geführt hat. Das oft zitierte „Verteidigen zu elft“ ist unter Chefcoach Ole Werner keine bloße Floskel, sondern eine unumstrittene Grundvoraussetzung.

Auf den Flügeln sorgen Yan Diomande, Johan Bakayoko und Antonio Nusa, drei herausragende Spieler, für Unruhe vor dem gegnerischen Tor. Ihre Dribbelkünste und Torgefahr entheben sie jedoch keineswegs von ihren Defensivaufgaben. Nach dem 3:1-Sieg gegen Stuttgart lobte Werner Diomandes Spielmentalität: „Er verteidigt für die Mannschaft und ist im Gegenpressing sehr stark. Das ist eine Frage der Einstellung, und das zeigt er – das ist extrem wichtig.“

Bei der Pressekonferenz vor dem 10. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim wurde Werner noch deutlicher: „Wer nicht mit nach hinten arbeitet und nicht verteidigt, kann nicht für uns spielen. Das ist ganz klar und war vom ersten Tag an klar.“

Für Ole Werner besteht die Qualität eines Offensivspielers nicht nur in der Leistung im Angriff, sondern auch in der Bereitschaft, defensiv mitzuarbeiten. „Wir müssen immer alle gemeinsam verteidigen. Das ist kein leeres Wort, sondern etwas, das wir ernst nehmen und worauf wir großen Wert legen. Das beeinflusst unsere Entscheidungen bei der Aufstellung und den Wechseln“, betonte der 37-Jährige.

Die Rechnung ist einfach: „Wenn ich als Stürmer oder Flügelspieler gut verteidige, hat meine Mannschaft häufiger den Ball, und ich habe mehr Möglichkeiten, Tore zu schießen und an Offensivaktionen beteiligt zu sein. Je besser ich verteidige und je aktiver ich im Angriff bin, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir das Spiel gewinnen. Als Team streben wir nach Erfolg, deshalb steht die Mannschaft immer über allem.“

Aktuell gibt es in dieser Hinsicht keine Probleme. Der gesamte Kader identifiziert sich mit der Spielidee. Sollte sich dies ändern, so Werner, „werden wir natürlich darüber sprechen müssen.“

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