Sacha Boey kehrt auf Leihbasis zu Galatasaray zurück
Außenverteidiger Sacha Boey kehrt zu seinem ehemaligen Verein Galatasaray zurück. Die finanziellen Einzelheiten des Transfers sind nun bekannt.
München – Sacha Boey, der vor zwei Jahren für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray zum FC Bayern München gewechselt war, wird nun auf Leihbasis zu seinem früheren Club zurückkehren. Der Deal beinhaltet interessante finanzielle Aspekte.
Nach Informationen von Sky haben beide Vereine eine Kaufoption in Höhe von etwa 15 Millionen Euro vereinbart, was etwa der Hälfte der ursprünglichen Ablösesumme entspricht. Zusätzlich wurde eine Leihgebühr von 500.000 Euro festgelegt, und Galatasaray übernimmt das Gehalt des Spielers für die restliche Saison.
Für den FC Bayern stellt dieser Deal eine Möglichkeit dar, einen Spieler, der zuletzt sportlich keine Rolle mehr spielte, von der Gehaltsliste zu entfernen. Mehrere vorherige Wechseloptionen waren gescheitert, unter anderem aufgrund von Boeys vergleichsweise hohem Gehalt. Die Leihe mit Kaufoption bietet somit einen praktikablen Kompromiss.
Für Galatasaray bedeutet Boeys Rückkehr, einen bekannten Spieler zurückzuholen, der sofort einsatzbereit ist und sich im vertrauten Umfeld schnell einfinden kann. Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, betonte die Vorteile des Transfers: „Sacha kennt Galatasaray aus seiner Zeit, bevor er zu uns gewechselt ist, bestens und wird im vertrauten Umfeld keine lange Anlaufzeit brauchen.“
Der Transfer ist trotz des bereits geschlossenen Transferfensters in Deutschland möglich, da die Transferperiode in der Türkei noch bis Freitag geöffnet ist. Diese Sonderregelung nutzte Galatasaray Istanbul, um den Rechtsverteidiger kurzfristig zurückzuholen – mit Zustimmung des FC Bayern München.
Ob Galatasaray die Kaufoption zieht, hängt nun entscheidend von Boeys Leistungen in den kommenden Monaten ab. Der Deal stellt für den FC Bayern einen wichtigen Schritt zur Lösung eines Transferproblems dar, da er eine klare Perspektive für den Sommer schafft. Sollte Galatasaray die Kaufoption ziehen, könnte der FC Bayern einen Spieler dauerhaft von der Gehaltsliste entfernen und gleichzeitig einen Teil der ursprünglichen Investition zurückerhalten.