Said El Mala: Aufstieg und mögliche Zukunft im Fußball

Said El Mala: Aufstieg und mögliche Zukunft im Fußball

Said El Mala hat in der deutschen Fußballszene eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, die ihn von der 3. Liga direkt in die Bundesliga führte.

Köln – Noch bevor er sein erstes Profi-Training beim 1. FC Köln absolvierte, erhielt El Mala ein Angebot in Höhe von 15 Millionen Euro vom FC Brighton. Nach nur zehn Einsätzen in der Bundesliga wurde er von Julian Nagelsmann in die A-Nationalmannschaft berufen, obwohl er beim FC Köln noch kein Spiel über 90 Minuten bestritten hat.

Der Hype um El Mala beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Deutschland. Sowohl der 1. FC Köln als auch die Familie El Mala müssen sich damit auseinandersetzen, dass zahlreiche Experten aus der Fußballbranche ihre Meinungen über den jungen Spieler äußern. Kürzlich meldete sich auch der italienische Transfer-Experte Gianluca Di Marzio zu Wort, der auf der Plattform X und bei Instagram insgesamt drei Millionen Follower hat.

In einem Interview mit wettfreunde.net äußerte Di Marzio seine Einschätzung zu El Malas Zukunft und erklärte: „Es ist richtig, dass Brighton ihn beobachtet, was mich nicht überrascht, da ich weiß, wie gründlich Brighton mit seiner Scouting-Abteilung arbeitet. [...] Daher ist es nicht verwunderlich, dass Brighton einer der ersten Vereine ist, der mit einem jungen Talent wie Said El Mala in Verbindung gebracht wird.“

Di Marzio wagte zudem eine Prognose über mögliche zukünftige Stationen von El Mala: „Wenn Nagelsmann ihn in die Nationalmannschaft beruft, wird das die Aufmerksamkeit vieler Vereine auf sich ziehen. Brighton muss also schnell handeln, um den Transfer abzuschließen und größere Clubs davon abzuhalten, einzugreifen. [...] Vereine wie Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen könnten die nächsten Optionen sein.“

Ein Wechsel von El Mala zu Leverkusen würde im Rheinland erhebliche Wellen schlagen und könnte sogar bis nach Italien spürbar sein, so Di Marzio. Angesichts des Wechsels von Florian Wirtz aus der FC-Jugend zu Bayer ist ein Transfer von El Mala auf die andere Rheinseite jedoch eher unwahrscheinlich, da beide Spieler aktuell im DFB-Team vereint sind.

Di Marzio ließ zudem den FC Bayern München, der bereits von seinen deutschen Kollegen, darunter Florian Plettenberg, ins Gespräch gebracht wurde, außer Acht. Konkrete Kontakte wurden jedoch von allen Parteien entschieden dementiert.

Wie EXPRESS.de berichtet, verfolgen die Verantwortlichen des 1. FC Köln den El-Mala-Hype mit Gelassenheit und nehmen ihn zur Kenntnis, ohne weitere Schritte zu unternehmen. Der 19-Jährige hat einen Vertrag ohne Ausstiegsklausel bis 2030. Sollte er im Sommer 2026 tatsächlich in den WM-Kader von Nagelsmann aufgenommen werden, könnte sich sein Marktwert schnell auf 70 bis 90 Millionen Euro steigern, was dann eine Neubewertung seiner Situation zur Folge hätte.

(Das Original zu diesem Beitrag stammt von express.de und ist hier zu lesen.)

Topics

Related news