Said El Mala: Kölns aufstrebender Star im Sturm

Said El Mala: Kölns aufstrebender Star im Sturm

Mit nur 19 Jahren ist Said El Mala zur Lebensversicherung des 1. FC Köln avanciert. In seinen ersten 13 Bundesliga-Einsätzen erzielte er sechs Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.

In der Partie gegen Werder Bremen (1:1) und dem Spiel gegen St. Pauli (ebenfalls 1:1) hat El Mala seinen Vorsprung als Top-Scorer des FC weiter ausgebaut. Hinter ihm folgen Marius Bülter mit drei Toren und drei Vorlagen sowie Jakub Kaminski, der fünf Tore und einen Assist verzeichnet hat.

Doch als El Mala am Samstag, dem 6. Dezember 2025, sein Startelf-Debüt vor heimischem Publikum gab, waren viele Fans im Rhein-Energie-Stadion überrascht: Warum spielt Said als Mittelstürmer? Trainer Lukas Kwasniok hatte den talentierten Spieler zuvor meist als linken Flügelstürmer eingesetzt, wo er seiner Meinung nach am effektivsten ist. Kaminski hingegen wurde variabel eingesetzt, da Kwasniok ihn als vielseitigen Spieler sieht.

Nach dem Spiel erläuterte Kwasniok den neuen Plan für El Mala. Er betonte, dass die Taktik gegen St. Pauli erfolgreich war: „Das Tor erzielt er aus dem Zentrum.“ Der Trainer erklärte weiter, warum er El Mala ins Zentrum verschob: „Wenn der Gegner mit fünf Spielern verteidigt, muss er erst einen ausspielen und dann einen Mitspieler finden. Oft hat er auch durch einen Abschluss zum Torerfolg gefunden. Die Wahrscheinlichkeit ist im Zentrum einfach höher, wenn er im Laufduell schneller ist. In der ersten Halbzeit gab es bereits einige vielversprechende Situationen.“

Mit dem neuen Plan für El Mala verfolgt Kwasniok gleich mehrere Ziele: „Wir haben ein sehr gefährliches Trio. Alle drei Spieler – Kaminski, Bülter und El Mala – fühlen sich in verschiedenen Positionen wohl. Wir werden diese Taktik weiterhin nutzen. Zum einen wird es Said helfen, wenn er nicht nur auf das Dribbling fokussiert ist, sondern auch in den Zwischenräumen besser agiert. Zum anderen macht es uns als Mannschaft unberechenbarer.“

Kwasniok plant, El Mala weiter zu fördern und ihn auf das nächste Level zu bringen. Wenn der Youngster weiterhin so schnell dazulernt, könnte es sein, dass Julian Nagelsmann nicht umhin kommt, ihn für die Nationalmannschaft zu nominieren und ihn auch spielen zu lassen.

Wie El Mala sich beim Führungstreffer gegen St. Pauli mit Tempo und Stabilität durchsetzte, wird dem Bundestrainer sicherlich nicht entgangen sein.

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