Schiedsrichter spricht über Gelbe Karte für Joshua Kimmich
Joshua Kimmich erhielt am vergangenen Freitagabend eine Gelbe Karte, nachdem er sich über eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters beschwerte. Der Schiedsrichter äußerte sich nun zu diesem Vorfall.
München – Eine kuriose Szene ereignete sich in der zweiten Halbzeit des Bundesliga-Auftaktspiels zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig. Antonio Nusa erzielte vermeintlich das vierte Tor für Leipzig, doch Kimmich stürmte sofort in Richtung Schiedsrichter Florian Badstübner. Sein Vorwurf: Der Freistoß wurde von Castello Lukeba nicht korrekt ausgeführt, weshalb das Tor nicht hätte zählen dürfen.
Badstübner zeigte Kimmich aufgrund seiner heftigen Kritik die Gelbe Karte. Anschließend annullierte er das Tor und gab Kimmich damit indirekt recht. Dennoch blieb die Verwarnung bestehen. Der Bundesliga-Schiedsrichter kommentierte die Szene gegenüber Sky und sagte: „Da ging diese Demonstration los, kann man fast schon sagen. Joshua Kimmich kam sehr, sehr hart zu mir und hat mich angeschrien. Da wusste ich zunächst gar nicht, was er von mir wollte.“
Badstübner erklärte weiter: „Dann war er etwas ruhiger und meinte, dass es bei der Freistoßausführung einen Fehler gab.“ Er fügte hinzu, dass er im Anschluss „im Team – im ganzen Team – nochmal nachgefragt hat, ob diese Ausführung korrekt war. Und dann habe ich eben ein ‚Nein‘ gehört.“ Zudem betonte Badstübner in Bezug auf Kimmich: „Sonst könnte man immer protestieren beim Schiri. Und wenn man recht hat, kommt sie weg. Es geht um den gegenseitigen Respekt.“
„Wenn er mir das einfach ein bisschen ruhiger vermittelt hätte – er hat ja dann auch noch ein bisschen Stress mit den Leipzigern gemacht -, dann glaube ich, hätten wir es ein bisschen schneller gehabt. Es war eins drüber. Da müssen wir das Bild des Fußballs wahren“, so der 34-Jährige abschließend. Die Gelbe Karte bleibt somit bestehen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)