Schifferl konzentriert sich auf seine Karriere nach Zwangsabstieg von 1860 München
Der Zwangsabstieg von 1860 München hat bei Raphael Schifferl für große Emotionen gesorgt. Eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Verein schließt er jedoch derzeit aus und richtet stattdessen seinen Fokus auf die eigene Karriere.
Der Abstieg des Traditionsvereins hat auch bei ehemaligen Spielern wie Schifferl Betroffenheit ausgelöst. Obwohl ihn die Entwicklungen emotional berühren, denkt der Österreicher nicht an eine Rückkehr zu den Löwen. Aktuell liegt sein Schwerpunkt auf seiner sportlichen Zukunft.
Besonders die Menschen hinter den Kulissen lassen ihn nicht los, wie er in der Sendung „Die WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA) erklärte. „In den letzten Wochen gab es viele Eindrücke, die einen mitnehmen. Es tut mir leid um den Verein. Ich war vor ein paar Wochen noch am Gelände, um etwas abzuholen, und es ist traurig, wenn man die Mitarbeiter, die man über Jahre kennengelernt hat, so sieht“, so Schifferl.
„Man leidet schon ein bisschen mit. Abgesehen von den sportlichen Aspekten ist das einfach tragisch. Ich hoffe, dass der Verein die Situation bestmöglich meistert und schnell sowie stabil wieder auf die Beine kommt“, fügte er hinzu. Spekulationen über eine mögliche Rückkehr zu 1860, selbst in der Regionalliga, weist er klar zurück.
Für Schifferl steht der Profifußball weiterhin im Mittelpunkt: „Das war für mich nie ein Thema und ist auch nicht mein Ziel. Ich habe einen Traum, Profi zu sein, und den verfolge ich weiterhin. Es ist mir wichtig, sportlich das Bestmögliche zu erreichen.“
Wie es für ihn persönlich weitergeht, ist momentan noch ungewiss. Derzeit ist der Österreicher vereinslos und sondiert den Markt nach neuen Möglichkeiten. In der Zwischenzeit nutzt er die freie Zeit, um sich körperlich auf die nächste Herausforderung vorzubereiten. „Ich bin noch im Heimaturlaub und halte mich fit, um bereit zu sein für das, was kommt“, erklärte er.