Schweiz und Kolumbien: Verletzungen vor dem WM-Achtelfinale

Schweiz und Kolumbien: Verletzungen vor dem WM-Achtelfinale

Im letzten Achtelfinale der WM treffen die Schweiz und Kolumbien aufeinander, jedoch müssen die Schweizer auf ihren Shootingstar Johan Manzambi verzichten. Der 20-jährige Spieler des SC Freiburg zog sich Berichten zufolge im Abschlusstraining eine Knieverletzung zu und wird im Spiel am Dienstag um 22 Uhr MESZ nicht einsatzbereit sein.

Manzambi ist mit drei Toren der beste Torschütze der Schweiz im Turnier und hat zudem zwei weitere Treffer vorbereitet. Die Verletzung ereignete sich anscheinend bei einer Übung ohne Fremdeinwirkung, was dazu führte, dass er das Training abbrechen musste. Eine MRT-Untersuchung schloss glücklicherweise eine schwere Verletzung aus. Ob der Mittelfeldspieler im weiteren Verlauf des Turniers, sollte die Schweiz weiterkommen, noch zum Einsatz kommen kann, bleibt ungewiss.

Die Personalsorgen der Schweizer beschränken sich nicht nur auf Manzambi, da auch Michel Aebischer und Luca Jaquez angeschlagen sind. Zudem mussten Rubén Vargas und Djibril Sow das Abschlusstraining vorzeitig abbrechen. Nationaltrainer Murat Yakin äußerte sich besorgt: „Es wäre ein riesiger Verlust, wenn sie morgen nicht auf dem Platz stehen könnten.“

Für den ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba aus Kolumbien ist die WM vorzeitig beendet. Trainer Néstor Lorenzo bestätigte dies einen Tag vor dem Spiel gegen die Schweiz in Vancouver: „Er wird den Rest des Turniers nicht mehr spielen können. Er steht uns leider nicht mehr zur Verfügung.“

Der 33-jährige Mittelstürmer hatte sich beim Sieg im Sechzehntelfinale gegen Ghana eine Muskelverletzung zugezogen. Lorenzo gab keine weiteren Details dazu bekannt, bestätigte jedoch, dass ein Virus unter den Spielern umgeht. Alle Spieler seien jedoch fit und es gehe ihnen gut.

Nach Informationen der kolumbianischen Zeitung El Tiempo erlitt Córdoba einen Muskelfaserriss im linken Adduktorenmuskel. Die Zeitung stellte fest, dass Kolumbien keinen anderen Stürmer mit einem ähnlichen Profil hat, der körperlich robust genug ist. Córdoba spielte zuvor in Deutschland für den FSV Mainz, den 1. FC Köln und Hertha BSC. Seit Sommer 2021 steht er bei FK Krasnodar in Russland unter Vertrag.

Topics

Related news