Sebastian Kehl im Gespräch mit Tottenham Hotspur

Sebastian Kehl im Gespräch mit Tottenham Hotspur

Wird Sebastian Kehl bald auf die Insel ziehen? Ein Premier-League-Klub, der momentan in der Krise steckt, zeigt angeblich Interesse an dem ehemaligen Sportdirektor von Borussia Dortmund.

London – Der traditionsreiche englische Klub Tottenham Hotspur steht vor einer schwierigen Situation. Nach 33 Spieltagen in der Premier League belegt der Europa-League-Sieger der vergangenen Saison den 18. Platz, was einen direkten Abstiegsrang bedeutet. Der Rückstand auf den rettenden Platz beträgt fünf Spieltage vor Saisonende lediglich zwei Punkte. Es ist also noch nichts verloren.

Jedoch ist klar, dass sich bei dem angeschlagenen Klub dringend etwas ändern muss. Laut transfermarkt.de hat der Verein mit einem Marktwert von 802,5 Millionen Euro immerhin den fünfhöchsten Wert in der Liga. Dies verdeutlicht, dass die Spurs andere Ambitionen haben, als gegen den Abstieg zu kämpfen.

Sebastian Kehl könnte Teil dieser Veränderungen werden. Wie Sky berichtet, haben die Spurs Interesse daran, den 46-Jährigen zu verpflichten. Im März hatte Borussia Dortmund sich von Sportdirektor Kehl getrennt, und derzeit verhandeln beide Parteien über die Auflösung seines Arbeitsvertrags sowie eine mögliche Abfindung.

In London könnte Kehl als eine Art Sportdirektor gemeinsam mit Johan Lange, der derzeit Technischer Direktor und Sportdirektor ist, eine neue Mannschaft aufbauen. Idealerweise soll dies für die kommende Premier-League-Saison geschehen. Kehl konnte den Klub offenbar mit seinen früheren Erfolgen und seinem Netzwerk überzeugen.

Ein entscheidender Punkt: Laut dem Bericht wollen die Spurs eine schnelle Entscheidung, damit das Team der Zukunft unter Trainer Roberto De Zerbi zügig geplant werden kann. De Zerbi ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, und es wird erwartet, dass er auch bei einem möglichen Abstieg in die zweitklassige Championship bleibt, um den Wiederaufstieg zu ermöglichen.

Sky verweist jedoch auf Quellen aus Kehls Umfeld, die darauf hindeuten, dass er sich noch unsicher ist, ob er nach seinem Aus beim BVB sofort wieder einsteigen oder lieber eine Pause einlegen möchte. Zudem soll Kehl auch auf der Liste des Bundesligisten Hamburger SV stehen.

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