Spanien trifft auf Argentinien im WM-Finale mit deutscher Schiedsrichterunterstützung
Alle Augen richten sich auf das bevorstehende WM-Finale. Am Sonntag findet das entscheidende Spiel zwischen Spanien und Argentinien statt, bei dem auch ein deutscher Offizieller eine wichtige Rolle spielen wird.
New York – Das WM-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien wirft bereits seine Schatten voraus. Am Sonntag um 21 Uhr MESZ (weitere TV-Informationen sind verfügbar) wird der Weltmeister des großen Turniers ermittelt. Der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert wurde von der FIFA als Video-Assistent für dieses Finale nominiert.
Der 46-jährige Dankert gehört zu den erfahrensten Video-Schiedsrichtern auf internationaler Ebene. Dies ist bereits sein zwölfter Einsatz während des Turniers in Kanada, Mexiko und den USA, wobei er sechsmal als Video-Assistent und als unterstützender Video-Assistent tätig war.
Das Spiel wird von dem Slowenen Slavko Vincic geleitet, der ebenfalls 46 Jahre alt ist. Für ihn ist es das erste WM-Finale. Im Laufe des Turniers wird er zum vierten Mal eingesetzt, nachdem er unter anderem das Sechzehntelfinalspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Ecuador mit einem 2:0-Sieg gepfiffen hat. Sein bisher größtes Finale war das Champions-League-Duell zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund im Jahr 2024, das mit 2:0 endete.
Vincic wird von seinen Landsleuten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic als Assistenten unterstützt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein europäischer Schiedsrichter ein WM-Finale zwischen einem europäischen und einem südamerikanischen Team leitet. So wurde das Endspiel vor vier Jahren in Katar, in dem Argentinien gegen Frankreich gewann, von dem Polen Szymon Marciniak geleitet.
Besondere Aufmerksamkeit wird auf das Schiedsrichterteam gerichtet sein, insbesondere nach den Vorwürfen der Bevorzugung von Lionel Messi. In der Vorrunde der Weltmeisterschaft hatte der argentinische Superstar Glück, für einen Tritt im Spiel gegen Argentinien keine Rote Karte zu erhalten. Messi führte sein Team mit insgesamt acht Toren und vier Vorlagen nahezu im Alleingang ins Finale, wobei er im Halbfinale beide Treffer vorbereitete.