Spanien wird Fußball-Weltmeister und stoppt Argentiniens Titelverteidigung
Der Traum von der Titelverteidigung bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist für Argentinien geplatzt. Spanien hat mit einem 1:0-Sieg über die Südamerikaner, erzielt von Ferran Torres, die Krönung von Lionel Messi verhindert und sich zum zweiten Mal den Titel gesichert.
Das Finale, das im East Rutherford stattfand, war über weite Strecken einseitig. Spanien dominierte das Spiel und sicherte sich damit zwei Jahre nach dem Gewinn des EM-Pokals auch die WM-Trophäe. Für Messi, der während des Turniers mit acht Toren und vier Assists herausragte, ist die Hoffnung auf eine Titelverteidigung mit 39 Jahren abrupt zu Ende gegangen.
Der zukünftige Bundestrainer Jürgen Klopp brachte es am Magenta-Mikrofon auf den Punkt: „Messi hat gar nicht ins Spiel gefunden.“ Diese Einschätzung wurde von den ehemaligen Weltmeistern Thomas Müller und Mats Hummels nicken bestätigt. Klopp fügte hinzu: „Man wartet immer auf eine Aktion von ihm – doch die blieb heute aus.“
Die Statistiken sprachen eine klare Sprache: Argentinien verzeichnete in der regulären Spielzeit keinen einzigen Torschuss. Erst in der 120. Minute gelang es ihnen, den Ball konkret in Richtung des spanischen Torwarts Unai Simon zu bringen. Spanien hingegen hatte einen xGoals-Wert von 0,17.
Der Fokus, insbesondere von Klopp, lag auf Lionel Messi. Der Star des Titelverteidigers hatte von Beginn an Schwierigkeiten, was eine weitere Statistik verdeutlichte: In den ersten 15 Minuten hatte der 39-Jährige lediglich einen Ballkontakt – und zwar beim Anstoß.
Besonders aufschlussreich war auch die Tatsache, dass Argentiniens Torhüter Emiliano Martinez am Ende die meisten Ballkontakte in seinem Team hatte. Argentinien enttäuschte insgesamt auf ganzer Linie, lediglich bei Fouls und Gelben Karten (6:0) waren sie überlegen. Es war ein historisch schwaches Finale für die Argentinier.