Spannendes Duell zwischen Paris Saint-Germain und FC Bayern München

Spannendes Duell zwischen Paris Saint-Germain und FC Bayern München

Trotz der Niederlage in Paris herrschte am Dienstagabend bei den Bayern eine gute Stimmung, was sich auch beim Treffen der Trainer nach dem Spiel zeigte.

Paris – Der Dienstagabend war ein Fest für Fußball-Fans. Das Duell zwischen den beiden wohl besten Mannschaften der Welt übertraf alle Erwartungen. Paris Saint-Germain gewann mit 5:4 gegen den FC Bayern München, was PSG-Trainer Luis Enrique als "das beste Spiel, bei dem ich dabei war" bezeichnete, und sorgte damit nicht nur bei ihm, sondern auch bei Millionen von Fans für Begeisterung.

Trotz der Niederlage war die Stimmung der Münchner nach dem Abpfiff nicht die, die man nach einem Champions-League-Halbfinale erwarten würde. "Das ist das Komische. Es ärgert mich fast schon wieder. Es fühlt sich wirklich merkwürdig an", gestand Joshua Kimmich lachend bei Prime Video. Der DFB-Kapitän blickte jedoch optimistisch in die Zukunft: "Man sitzt dann in der Kabine und hat das Gefühl, dass noch etwas möglich ist – wir müssen 'nur' gewinnen."

Mit diesem Gefühl war Kimmich nicht allein. Auch sein Trainer Vincent Kompany zeigte sich gut gelaunt, als er nach seiner Gelb-Sperre die Katakomben des Prinzenparks betrat. Zuvor hatte der 40-Jährige das Spiel von der Tribüne aus beobachten müssen und durfte während der Halbzeit nicht in die Kabine.

Als Kompany während eines Interviews von Luis Enrique beim US-amerikanischen Sender CBS Sports auftauchte, sorgte dies für Heiterkeit. Auf die Frage des Spaniers, ob er seinen ungewohnten Platz auf der Tribüne mochte, antwortete Kompany vehement: "Das habe ich nicht, das gefällt mir wirklich gar nicht." Diese Bemerkung sorgte für gute Laune unter den Anwesenden, insbesondere beim PSG-Trainer.

Enrique ist bekannt für seine unorthodoxen Methoden und ist nicht abgeneigt, Spiele von der Tribüne aus zu beobachten. In dieser Saison nahm er bereits zweimal freiwillig auf der Tribüne Platz, sowohl in der Liga gegen RC Lens als auch in der Champions League gegen Atalanta Bergamo, um seine Mannschaft aus einer anderen Perspektive zu analysieren.

„Seit einiger Zeit beobachte ich Rugby-Trainer, die Spiele aus einer ganz anderen Perspektive analysieren. Das ist eine interessante Option, die ich in Zukunft nutzen werde. Danach kann man das Halbzeitgespräch perfekt führen“, erklärte der 55-Jährige. Bei einem Spiel wie dem am Dienstagabend lässt es sich Enrique jedoch nicht nehmen, so nah wie möglich an seiner Mannschaft zu sein – bei Kompany hingegen stellt sich diese Frage nun nicht mehr.

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