SV Werder Bremen: Verletzungen von Jens Stage und Felix Agu sorgen für Sorgenfalten
Bremen – In einem dramatischen Spiel, das mit einem 1:0-Heimsieg des SV Werder Bremen gegen den FC St. Pauli endete, erlitten die Spieler Jens Stage und Felix Agu Verletzungen, die sie möglicherweise für einige Zeit außer Gefecht setzen könnten.
Felix Agu musste kurz vor der Halbzeitpause das Spielfeld verlassen, nachdem der St. Pauli-Stürmer Martijn Kaars bei einer Rettungsaktion unglücklich auf sein Sprunggelenk gefallen war. Jens Stage wurde nach dem Schlusspfiff mit dem Verdacht auf eine Rippenverletzung ins Krankenhaus gebracht, wie Trainer Horst Steffen mitteilte – ausgerechnet nach seinem 100. Pflichtspiel für Werder Bremen.
„Er hat starke Schmerzen, weil ein Gegenspieler auf ihn gefallen ist“, erklärte Steffen. Dies bezog sich auf eine Szene aus der 72. Minute, in der der Däne in einem Zweikampf mit Danel Sinani nur noch mit einem taktischen Foul eingreifen konnte. Der Paulianer fiel anschließend auf den Brustkorb von Stage. Obwohl Jens Stage Gelb kassierte, wurde er kurz behandelt und spielte bis zum Ende weiter – nun droht ihm jedoch eine längere Ausfallzeit. „Bei einer Rippenverletzung muss man vorsichtig sein. Wir versuchen, schnellstmöglich eine genaue Diagnose zu bekommen“, sagte Peter Niemeyer, der Leiter des Profifußballs bei Werder Bremen, besorgt.
Felix Agu konnte das Stadion zwar ohne Krankenwagen verlassen, hatte jedoch seinen Knöchel stark bandagiert und war auf Krücken angewiesen. Auch für ihn steht eine genaue Diagnose noch aus, aber auch bei Agu deutet sich eine Zwangspause an, zumal er ursprünglich für die nigerianische Nationalmannschaft nominiert war. „Das sind natürlich zwei Nachrichten, die nicht wirklich gut sind“, äußerte Horst Steffen leicht bedrückt und hofft auf die bevorstehende Länderspielpause: „Ich hoffe, dass uns die Zeit bis zum nächsten Spiel hilft. Aber es ist auch nicht ganz auszuschließen, dass es schlimmer ist. Insofern ist es vielleicht gar nicht schlecht, dass jetzt zwei Wochen Pause sind.“