Thomas Müller spricht über TV-Experten und die WM
Der Bayern-Star Thomas Müller ist mit den Vancouver Whitecaps auf Punktejagd und hat kürzlich bei einer interessanten Frage überrascht.
Müller, der in Vancouver lebt, freut sich auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft, auch wenn er der deutschen Nationalmannschaft nicht die besten Titelchancen einräumt. Besonders gespannt ist er auf die Spiele, die in Kanada stattfinden. Selbstverständlich verfolgt er den deutschen Fußball intensiv weiter. In seinem monatlichen Newsletter hat er nun enthüllt, dass es einen TV-Experten gibt, dem er besonders gerne zuhört.
Es überrascht nicht, dass Müller sich mit TV-Experten beschäftigt, da er bald selbst einer sein wird. Als Mitglied von MagentaTV wird er die WM verfolgen und äußert: „Da kommt dann schon auch Vorfreude auf.“ Ein Fan stellte ihm jüngst die Frage, welchem Experten er besonders vertraue und wer für ihn ein Vorbild sein könnte.
„Der Timo aus unserer Müller-Mail-Runde stellte eine spannende Frage: Welchen deutschen Fußball-Experten mag ich eigentlich am liebsten?“, berichtet Müller seinen Anhängern und fügt hinzu: „Ganz in seinem Sinne haue ich jetzt einfach mal einen raus. Vorhang auf für Didi Hamann.“
Diese Antwort ist durchaus überraschend, da Hamann für seine kritischen Äußerungen über den FC Bayern bekannt ist. Kürzlich hat er auch Jamal Musiala scharf kritisiert. Müller erklärt: „Didi hat zwar oft Meinungen, die ich nicht teile. Was für mich jedoch viel entscheidender ist: Er trägt seine Argumente schlüssig vor, vertritt seine Thesen mit Herzblut und ist dabei authentisch. Das finde ich gut, und darauf kommt es an.“
Der 36-Jährige ist der Meinung, dass Experten polarisieren sollten. „Für mich gehören zu einem gelungenen Fußball-Entertainment auch Experten, die steile Thesen raushauen, an denen sich die Leute reiben können. Solange es nicht unter die Gürtellinie geht, gehört das zum Spiel dazu.“ Ob er sich ein Beispiel an Hamann nehmen wird, bleibt abzuwarten.
Aktuell konzentriert sich Müller jedoch auf die laufende MLS-Saison mit den Vancouver Whitecaps und hat noch keine Strategie für seine Rolle als TV-Experte entwickelt. „Sind wir mal gespannt, wie ich im Sommer meine Rolle als TV-Experte ausfüllen werde. Bis dahin schieße ich aber lieber noch ein paar Tore selbst,“ schließt er.