Thomas Müller wird Markenbotschafter von Erdinger Weißbräu
Thomas Müller sorgt mit seinem neuen Vertrag für Aufsehen und folgt dabei dem Beispiel von Franz Beckenbauer.
München – Die Bayern-Ikone Thomas Müller kann sich von München einfach nicht trennen. Kaum hat er die Stadt verlassen, sorgt er bereits wieder für Schlagzeilen. Obwohl sein erster Besuch nach dem Wechsel zu den Vancouver Whitecaps erst in Kürze ansteht, hat der 35-Jährige bereits für großes Aufsehen gesorgt.
Ab dem 1. Januar 2026 wird Müller die Rolle des Markenbotschafters der Erdinger Weißbräu übernehmen und tritt damit die Nachfolge von Jürgen Klopp an. Der Weltmeister von 2014 folgt damit prominenten Persönlichkeiten wie Franz Beckenbauer, der ebenfalls für die bayerische Privatbrauerei war und zu jener Zeit Präsident des FC Bayern war. Der Verein hat bekanntlich einen Exklusivdeal mit Paulaner.
Thomas Müller, der kürzlich in Vancouver Besuch von seiner Familie aus der Heimat erhielt, war während seiner Zeit beim FC Bayern ebenfalls als Werbegesicht für den Klubsponsor tätig und in verschiedenen Kampagnen der Münchner Brauerei zu sehen. Nach seinem Wechsel zu den Vancouver Whitecaps in die nordamerikanische MLS hat er sich nun für eine Zusammenarbeit mit dem Konkurrenzunternehmen aus Erding entschieden.
Zum neuen Deal äußerte sich Müller gegenüber der Bild: „Erdinger ist für mich mehr als nur eine Brauerei. Es ist bayerisches Kulturgut, Lebensfreude pur und ein Stück Heimat.“ Auch bei seinem neuen Partner ist die Freude groß: „Mit Thomas Müller haben wir nicht nur einen Ausnahmesportler gewonnen, sondern eine echte Legende“, sagte Dr. Stefan Kreisz, Sprecher der Erdinger-Geschäftsführung.
Gerüchten zufolge soll auch Paulaner um eine weitere Zusammenarbeit mit Müller bemüht gewesen sein, doch dieser entschied sich für den direkten Konkurrenten. Angeblich wird die Bayern-Legende ähnlich honoriert wie zuvor Jürgen Klopp, der geschätzte zwei Millionen Euro pro Jahr verdiente.
Der neue Werbevertrag unterstreicht Müllers anhaltende Popularität in Deutschland, auch nach seinem Wechsel nach Kanada. Trotz der räumlichen Distanz zu München bleibt er ein gefragter Markenbotschafter für bayerische Traditionsunternehmen und verkörpert weiterhin Werte wie Heimatverbundenheit und Authentizität.