Transfer-Poker um Jens Stage zwischen Werder Bremen und Hoffenheim

Transfer-Poker um Jens Stage zwischen Werder Bremen und Hoffenheim

Der Transferpoker zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG Hoffenheim um Jens Stage hat begonnen. Die erste Offerte aus Sinsheim stieß jedoch auf entschiedenen Widerstand seitens der Bremer.

Bremen – Cheftrainer Daniel Thioune bezeichnete Jens Stage zuletzt als die „Lebensversicherung“ des SV Werder Bremen. Das Problem ist jedoch, dass dieser Spieler den Verein im Sommer verlassen möchte. Stage hat sich bereits mit der TSG 1899 Hoffenheim auf einen Vertrag bis 2030 geeinigt. Am Donnerstag berichtete die DeichStube, dass nun auch die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen aufgenommen wurden. Eine schnelle Einigung scheint jedoch unwahrscheinlich, da das erste Angebot von Hoffenheim von Werder entschieden abgelehnt wurde.

Die Offerte für Jens Stage, der in der vergangenen Saison mit zehn Toren und zwei Assists erneut der Top-Scorer bei Werder Bremen war, sorgte für Verwirrung am Osterdeich. Es wird von einer Summe im einstelligen Millionenbereich gesprochen, die Werder als nicht angemessen für den sportlichen Wert des Dänen erachtet. Diese Botschaft haben die Bremer Verantwortlichen klar nach Sinsheim gesendet. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist jedoch noch nicht gesprochen.

Fest steht, dass die Kraichgauer den Poker um Jens Stage mit einem sehr niedrigen Angebot begonnen haben, zumal der Vertrag des Spielers bei Werder Bremen noch bis 2028 läuft und sein aktueller Marktwert auf 14 Millionen Euro geschätzt wird. Vor wenigen Tagen war im Umfeld des Vereins noch von einer deutlich höher dotierten Offerte die Rede, die an Bremen gerichtet sein sollte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in den kommenden Tagen und Wochen ein besseres Angebot unterbreitet wird – die Verhandlungen haben gerade erst begonnen.

Jens Stage hat intern bei Werder Bremen deutlich gemacht, dass er seine sportliche Zukunft beim Tabellenfünften der vergangenen Saison sieht. Nun bleibt abzuwarten, inwiefern sich die Vereine in ihren Vorstellungen annähern werden. Das erste Angebot war jedenfalls kein Schritt in diese Richtung.

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