Trump Spekuliert über Putins WM-Besuch während FIFA-Event

Trump Spekuliert über Putins WM-Besuch während FIFA-Event

In einem ungewöhnlichen Auftritt im Oval Office sorgte US-Präsident Donald Trump für Aufsehen, als er gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino über die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sprach. Während der sportlichen Veranstaltung zog Trump plötzlich ein Foto von sich und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hervor.

Die Szene wirkte fast surreal: Trump hielt den goldenen WM-Pokal in den Händen und lobte dessen Schönheit, bevor er das Gespräch in eine unerwartete Richtung lenkte. Mit einer Baseballkappe, auf der stand „Trump was right about everything!“, präsentierte er stolz das Bild vom Alaska-Gipfel im Kontext des Ukraine-Kriegs.

„Dieser Mann heißt Wladimir Putin, von dem ich ausgehe, dass er kommen wird, je nachdem, was passiert“, erklärte Trump in Anspielung auf die WM 2026 und fügte hinzu: „In den nächsten Wochen wird viel passieren.“ Damit bezog er sich offensichtlich auf die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Diese Aussage überraschte nicht nur die anwesenden Journalisten, sondern auch FIFA-Präsident Infantino, der sich sichtlich bemühte, das Gespräch wieder auf sportliche Themen zu lenken.

Trumps Optimismus hinsichtlich eines möglichen Besuchs von Putin bei der Weltmeisterschaft erscheint jedoch unrealistisch. Russland ist seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine im Weltfußball suspendiert und darf nicht an der Qualifikation zur WM 2026 teilnehmen. Das Nationalteam wird somit definitiv nicht an dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen.

Besonders kurios wurde es, als Trump über ein mögliches Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj spekulierte. „Es ist ein bisschen wie Öl und Essig. Sie kommen nicht allzu gut miteinander aus, aus offensichtlichen Gründen“, kommentierte er die angespannte Beziehung der beiden Staatschefs mit einem ungewöhnlichen Vergleich.

Der eigentliche Anlass des Termins geriet dabei fast in den Hintergrund: Die Bekanntgabe, dass die WM-Auslosung am 5. Dezember im Kennedy Center in Washington stattfinden wird. Infantino nutzte jede Gelegenheit, das Gespräch zurück zum Fußball zu lenken, während Trump weiterhin politische Themen in den Vordergrund stellte.

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