Trump und die FIFA: Ein Blick auf den Einfluss des Gastgebers
Fritz Güntzler, CDU-Politiker und Kapitän des FC Bundestag, äußert sich in einem Interview über die Einflussnahme von Donald Trump sowie die Verantwortung der FIFA.
München – Der größte Skandal der WM 2026 steht im Raum: Berichten zufolge soll Donald Trump FIFA-Präsident Gianni Infantino direkt kontaktiert und Druck ausgeübt haben, um die Rot-Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun kurz vor dem Achtelfinale gegen Belgien aufzuheben. Dieser Vorfall stellt einen beispiellosen Vorgang in der Geschichte des Weltfußballs dar.
Selbst hochrangige Funktionäre der FIFA zeigen sich schockiert, und sowohl die UEFA als auch der DFB haben sich in die Diskussion eingeschaltet. Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp äußerte sich öffentlich kritisch gegenüber Trump und Infantino.
Diese Affäre wirft grundlegende Fragen auf: Wie viel politischen Einfluss sollte ein Gastgeberland auf den Sport ausüben können? Und welche Verantwortung trägt die FIFA, wenn sie diesem Druck nachgibt? Fritz Güntzler, Bundestagsabgeordneter und Kapitän des FC Bundestag, nimmt in einem Interview mit Absolut Fussball dazu Stellung.