Uli Hoeneß und die internationale Presse: Ein Aufsehen erregender Auftritt
Uli Hoeneß sorgt weiterhin für Gesprächsstoff, nachdem sein Auftritt beim Doppelpass große Wellen geschlagen hat. Auch die internationale Presse hat die Äußerungen des Bayern-Bosses aufgegriffen.
München – Am 7. September war Uli Hoeneß zu Gast beim Doppelpass und nutzte jede Gelegenheit, um seine Meinung zu äußern. Besonders Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, bekam einige deutliche Worte zu hören. Das Spektakel um Hoeneß erregte auch in der internationalen Presse viel Aufmerksamkeit.
Hoeneß bezeichnete Eberl als „ziemlich empfindlich“ und plauderte Details zu dem Neuzugang Nicolas Jackson aus, wobei er öffentlich äußerte, dass dieser wohl nicht auf 40 Einsätze von Beginn an kommen werde. Besonders in England und Spanien sorgten seine Äußerungen für Aufsehen und hinterließen einige ratlos. Hier sind einige Pressestimmen:
Daily Mail: „Der Ehrenpräsident des FC Bayern München fällt ein brutales Urteil über Nicolas Jacksons Leihgeschäft – der Chelsea-Star wird ‚NIEMALS‘ eine Kaufverpflichtung auslösen.“
Mirror: „Nicolas Jackson war im Sommer-Transferfenster alles andere als die erste Wahl der Bayern, und Hoeneß sprach offen über seinen Frust bezüglich der aus seiner Sicht überhöhten Ablösesummen im modernen Fußball.“
The Sun: „HELLO... GOOD BAY – ‚Das wird niemals passieren‘ – Bayern-Boss gibt zu, dass Nicolas Jackson niemals die Kaufoption von Chelsea auslösen wird.“
Goal: „Barcelona lässt grüßen – Bayern Münchens Chef warnte Max Eberl vor ‚1,2 Milliarden Euro Schulden‘ und bemerkte, dass der Sportvorstand angesichts der Rücktrittsgerüchte ‚ziemlich empfindlich‘ sei.“
Marca: „Neuer Krieg Hoeneß vs. Matthäus – ‚Woltemade ist keine 90 Millionen wert, das kam nur durch das Geld aus Saudi-Arabien zustande. Uli Hoeneß setzt seinen persönlichen ‚Kreuzzug‘ gegen Lothar Matthäus wegen Nick Woltemade fort.“
AS: „Hoeneß schießt gegen Barca – Der Ehrenpräsident des FC Bayern erklärte, dass der deutsche Meister nicht das gezahlt habe, was für Wirtz oder Woltemade gefordert wurde, um nicht wie der Klub aus Barcelona zu enden. Uli Hoeneß ist nicht dafür bekannt, sich zurückzuhalten, und tat dies auch nicht in der Talkrunde Doppelpass des deutschen Senders SPORT1.“
Die internationalen Pressestimmen zeigen, dass der Auftritt von Uli Hoeneß noch einige Zeit nachhallen dürfte. Wie Max Eberl die Worte aufgefasst hat, wird sich spätestens am Samstag zeigen, wenn der FC Bayern in der Bundesliga gegen den Hamburger SV antreten muss. Lothar Matthäus hat bereits scharfe Kritik an Hoeneß geübt.