Ungewisse Zukunft für Borussia Dortmund: Schlotterbecks Entscheidung könnte Kaderplanung beeinflussen

Ungewisse Zukunft für Borussia Dortmund: Schlotterbecks Entscheidung könnte Kaderplanung beeinflussen

Die Zukunft einer Schlüsselposition beim BVB steht auf der Kippe. Borussia Dortmund könnte im Sommer vor einem erheblichen Umbruch stehen.

Dortmund – An der Strobelallee deuten immer mehr Zeichen auf einen turbulenten Sommer hin. Borussia Dortmund sieht sich möglicherweise einem Umbruch in der Defensive gegenüber, dessen Ausmaß stark von der Zukunft von Nico Schlotterbeck abhängt. Die noch ungeklärte Entscheidung des Innenverteidigers wird zunehmend zum zentralen Punkt der Kaderplanung.

Wie die Bild berichtet, haben die Verantwortlichen des BVB Schlotterbeck bereits ein klares Signal gesendet. Ein neues Angebot soll den 26-Jährigen in die Reihe der Topverdiener katapultieren – mit einem Jahresgehalt von bis zu 14 Millionen Euro und einer klar definierten Führungsrolle. Dennoch lässt seine Zusage auf sich warten, was möglicherweise auch daran liegt, dass Schlotterbeck zuletzt erneut mit Real Madrid in Verbindung gebracht wurde.

Ein möglicher Abschied könnte zwar eine Ablöse von über 60 Millionen Euro einbringen, sportlich wäre sein Weggang jedoch nur schwer zu kompensieren. Unabhängig von dieser Entscheidung steht ein anderer Abgang bereits fest: Niklas Süle wird in den Planungen für die kommende Saison keine Rolle mehr spielen, sein Vertrag wird nicht verlängert. Auch bei Ramy Bensebaini ist die Situation unklar, ein Verbleib scheint nicht sicher.

Laut einem weiteren Bericht der Bild liegen die Chancen für Bensebaini auf einen Verbleib bei lediglich 50 Prozent. Der Algerier soll weiterhin mit einem Wechsel nach Frankreich liebäugeln, zudem zeigt Galatasaray Istanbul angeblich Interesse. Auch die Gerüchte um Daniel Svensson reißen nicht ab. Vor allem Leeds United, aber auch Arsenal und Inter Mailand sollen den Schweden beobachten. Bei einer Ablöse von rund 30 Millionen Euro gilt ein Transfer als realistisch.

Abgänge von Emre Can und Julian Ryerson sind ebenfalls nicht ausgeschlossen, jedoch weniger konkret. Während sich die Vertragsgespräche mit Can hinziehen, sorgt Ryersons Zuverlässigkeit in der BVB-Abwehr für Begehrlichkeiten – selbst der FC Barcelona soll den Norweger im Blick haben.

Wenn Schlotterbeck sich letztlich gegen eine Vertragsverlängerung entscheidet, könnte der BVB im schlimmsten Fall bis zu sechs Defensivspieler verlieren. Für Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl wäre das ein katastrophales Szenario. Eines ist klar: Schlotterbecks Entscheidung könnte einen Dominoeffekt auslösen.

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