Ungewisse Zukunft von Kingsley Coman: Transfer zu Al-Nassr steht auf der Kippe

Ungewisse Zukunft von Kingsley Coman: Transfer zu Al-Nassr steht auf der Kippe

Eine überraschende Wendung im Transferpoker um Kingsley Coman: Die Führungsebene des FC Bayern München zeigt sich offenbar unzufrieden mit den von Sportvorstand Max Eberl ausgehandelten Konditionen.

Nach Informationen des kicker ist der Wechsel von Kingsley Coman zu Al-Nassr noch nicht endgültig beschlossen, was vor allem an der Ablösefrage liegt. Obwohl in der letzten Zeit der Eindruck entstand, dass der Deal bereits fix sei, berichten mehrere Medien von einer Einigung.

Jedoch gibt es laut kicker zwischen dem FC Bayern und dem saudischen Klub noch keine finale Einigung. Die von Max Eberl verhandelten Konditionen belaufen sich auf etwa 30 Millionen Euro, einschließlich Boni, was jedoch nicht den Erwartungen der Münchner Klubführung entspricht.

Hintergrund ist, dass die Bayern kürzlich mehr als 70 Millionen Euro für Luis Diaz gezahlt haben, der nur acht Monate jünger als Coman ist. Zudem gilt Al-Nassr als einer der finanzstärksten Vereine der Welt, der derzeit massiv in neue Stars investiert. Aus Sicht der Bayern-Verantwortlichen wäre ein Verkauf zu den aktuell diskutierten Konditionen wirtschaftlich unattraktiv, insbesondere da der Kader ohnehin bereits ausgedünnt ist.

In der Offensive haben bereits Leroy Sané, Thomas Müller und Mathys Tel den Klub verlassen, und Jamal Musiala wird monatelang ausfallen. Ein Abgang von Coman würde daher unweigerlich die Notwendigkeit einer weiteren, vermutlich kostspieligen Verstärkung nach sich ziehen. Coman selbst hatte ursprünglich mit einem Verbleib in München gerechnet und während der Klub-WM in den USA erklärt, dass es „ganz einfach“ sei, wenn ein Spieler wie er einen gültigen Vertrag habe.

Das lukrative Angebot aus Saudi-Arabien brachte ihn jedoch zum Umdenken. Laut kicker wurde ihm von der sportlichen Leitung zugesichert, dass ein Wechsel zu Cristiano Ronaldos Klub möglich sei. Da die Ablösefrage jedoch noch nicht geklärt ist, muss der französische Nationalspieler weiterhin auf die endgültige Freigabe warten. Sollte Al-Nassr sein Angebot nicht nachbessern, droht der Transfer ins Stocken zu geraten – trotz grundsätzlicher Transferbereitschaft auf allen Seiten. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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