Verhandlungen um Dayot Upamecano: Gehaltsfragen und mögliche Optionen für den FC Bayern
Die Verhandlungen um Dayot Upamecano treten in die entscheidende Phase, und es werden nun konkrete Zahlen bekannt, die das mögliche Gehalt des Verteidigers im Falle einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern betreffen.
In München läuft Upamecanos aktueller Vertrag bis zum Sommer 2026. Seit Monaten verhandeln der Klub und der Spieler über eine Verlängerung, bisher jedoch ohne Einigung. Der Aufsichtsrat des FC Bayern hat bislang keine finalen Zahlen vorgelegt, intern wird intensiv über die angemessene Gehaltsstruktur diskutiert.
Hintergrund ist der Fall von Alphonso Davies, der zu einer erhöhten Sensibilität beim Rekordmeister geführt hat. Dem kanadischen Spieler und seinem Management wurden offenbar Summen in Aussicht gestellt, die der Aufsichtsrat zunächst nicht genehmigt hatte. Erst im Februar wurde sein Vertrag bis 2030 verlängert, einschließlich eines Handgeldes von rund 17 Millionen Euro.
Laut Sport BILD könnte diese Summe nun als Maßstab im Poker um Upamecano dienen. Der 26-Jährige fühlt sich in München wohl, wird intern hochgeschätzt und hat sich unter Trainer Vincent Kompany weiter stabilisiert.
Upamecano wird von seinem Berater Moussa Sissoko vertreten, einem erfahrenen Verhandlungsexperten, der die internationale Marktlage gut kennt. Unter anderem zeigen der FC Liverpool, Inter Mailand, Real Madrid und der FC Chelsea Interesse an einer Verpflichtung.
Parallel prüfen die Verantwortlichen laut dem Bericht alternative Optionen für den Sommer. Ganz oben auf der Liste steht weiterhin Marc Guéhi von Crystal Palace, der ablösefrei zu haben wäre. Auch Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund bleibt ein Thema, da sein Vertrag beim BVB noch bis 2027 läuft. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)