Vertragsauflösung von Amin Younes bei Schalke 04

Vertragsauflösung von Amin Younes bei Schalke 04

Gelsenkirchen – Schalke 04 hat am Mittwoch, den 18. Februar, überraschend bekannt gegeben, dass man sich mit Amin Younes auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt hat. Sein Vertrag wäre ursprünglich bis zum Ende der Saison gültig gewesen. Jedoch deuten Berichte darauf hin, dass die Trennung nicht nur sportliche Gründe hatte.

Wie die Bild berichtet, kam es in der Kabine des Zweitliga-Tabellenführers zu einem hitzigen Wortgefecht zwischen Younes und Torwart Loris Karius. Dies verstärkte den Eindruck bei Sportdirektor Miron Muslic, S04-Manager Youri Mulder und Kapitän Kenan Karaman, dass ein unzufriedener Younes das Kabinenklima im Aufstiegskampf zur Bundesliga negativ beeinflussen könnte.

Younes’ Unzufriedenheit ist auch auf sportliche Aspekte zurückzuführen. In den bisherigen fünf Spielen kam er lediglich auf 223 Minuten Spielzeit, und mit der Verpflichtung von Edin Dzeko, Dejan Ljubicic und Adil Aouchiche im Wintertransferfenster sind seine Einsatzchancen weiter gesunken. Frank Baumann, Sportvorstand von Schalke, führte dies als einen der Gründe für die Trennung an.

„Nach einem aus unserer Sicht sehr erfolgreichen Wintertransferfenster sind die Chancen auf Einsatzzeiten für Amin sehr gering, was wiederum seinem persönlichen Anspruch nicht gerecht wird“, erklärte Baumann. „Wir möchten ihm die Gelegenheit geben, die Möglichkeiten, die das noch offene Wintertransferfenster bietet, zu nutzen.“

Das Transferfenster ist unter anderem in Polen, Brasilien, den USA und Argentinien noch geöffnet, was Younes die Möglichkeit gibt, schnell einen neuen Verein zu finden. Trotz der plötzlichen Trennung hegt der 32-Jährige nach anderthalb Jahren im königsblauen Trikot keinen Groll. „Ich bin sehr dankbar für meine Zeit auf Schalke und die Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte“, sagte Younes, der im Sommer 2024 zu Schalke gewechselt war.

„Mein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen, dem Trainerteam, meinen Mitspielern und vor allem den Fans für ihre Unterstützung. Ich wünsche dem Verein für die verbleibenden Spiele der Saison sowie für die Zukunft von Herzen alles Gute und viel Erfolg“, fügte er hinzu. Damit hat Schalke den Rahmen für ein versöhnliches Ende geschaffen.

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