Verwirrung um Kingsley Comans Transfer zu Al-Nassr
Der Poker um Kingsley Coman nimmt weiter Fahrt auf, doch bei der Ablöse gibt es Verwirrung. Unterschiedliche Medienberichte zeichnen ein widersprüchliches Bild.
Wie das englische Portal GiveMeSport berichtet, soll bereits eine grundsätzliche Einigung zwischen dem FC Bayern und dem Ronaldo-Klub Al-Nassr bestehen. Demnach würde die Ablöse für den französischen Flügelstürmer bei rund 25 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 28,9 Millionen Euro, liegen.
Allerdings sind die Verhandlungen um den 29-jährigen Tempodribbler laut Sky noch nicht so weit fortgeschritten. Dort wird berichtet, dass ein finales Abkommen innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden erwartet wird, sofern alles nach Plan verläuft. Momentan verhandeln beide Seiten über eine Summe von etwa 35 Millionen Euro.
Der Kontakt zwischen beiden Klubs besteht seit Wochen, und zuletzt haben die Gespräche deutlich an Intensität gewonnen. Laut dem Transferexperten Fabrizio Romano verliefen die Verhandlungen in dieser Phase besonders konstruktiv, und am Freitag soll ein erstes offizielles Angebot in München eingegangen sein.
Über die Ablöse wird viel spekuliert. Die BILD berichtete, und später bestätigten RMC Sport sowie Sky, dass das erste Gebot der Saudis bei etwa 30 Millionen Euro lag. Intern hatten die Bayern jedoch mit bis zu 50 Millionen Euro kalkuliert, was weit von den derzeit genannten Summen entfernt ist.
Die Rahmenbedingungen mit dem französischen Flügelspieler sind bereits länger geklärt. Nach Angaben des saudi-arabischen Journalisten Ali Alabdallah hat sich Coman mit Al-Nassr auf einen Wechsel verständigt. Diese Einigung umfasst eine Vertragslaufzeit bis 2028 sowie ein mögliches Nettogehalt von bis zu 25 Millionen Euro pro Saison.
Coman steht seit 2015 beim FC Bayern unter Vertrag und zählt zu den Top-Verdienern des Vereins. Sein möglicher Abgang könnte die Gehaltsstruktur entlasten und Spielraum für neue Verpflichtungen schaffen. Ob letztendlich die von GiveMeSport genannten 28,9 Millionen Euro, die von Sky berichteten 35 Millionen Euro oder eine ganz andere Summe als Ablöse fließt, dürfte sich in Kürze entscheiden, da beide Klubs auf eine schnelle Lösung drängen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)