VfB Stuttgart erreicht Europa-League-Playoffs nach spannendem Sieg

VfB Stuttgart erreicht Europa-League-Playoffs nach spannendem Sieg

Der VfB Stuttgart hat gegen die schwachen Gäste aus Bern mit 3:2 (2:1) gewonnen, doch der direkte Einzug ins Achtelfinale der Europa League bleibt ihnen verwehrt. Trotz eines Last-Minute-Treffers müssen die Stuttgarter den Umweg über die Playoffs antreten, da die benötigte Schützenhilfe für den theoretisch möglichen direkten Einzug nicht eintraf. In der Endabrechnung landete der VfB auf dem elften Platz.

Zu Beginn der Partie dominierten die Stuttgarter klar und gingen bereits nach sieben Minuten durch zwei Tore des Offensivduos Deniz Undav (6. Minute) und Ermedin Demirovic (7. Minute) mit 2:0 in Führung. Diese Führung gaben die Schwaben jedoch nach einigen vergebenen Chancen und defensiven Nachlässigkeiten wieder her.

In der zweiten Halbzeit schien es zunächst, als könnte der VfB die Kontrolle verlieren, doch Andres Chema sicherte in der 90. Minute den vierten Heimsieg in dieser Europa-League-Saison. Armin Gigovic (42.) und Sandro Lauper (57.) hatten zuvor für Bern zwischenzeitlich ausgeglichen.

Am Freitag um 13:00 Uhr werden in Nyon die Paarungen für die Zwischenrunde ausgelost. Angesichts des Wettbewerbsformats kommen nur Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad als mögliche Gegner in Frage.

Um ihre minimalen Chancen auf den direkten Einzug ins Achtelfinale zu wahren, war ein Sieg erforderlich. Nach einer beeindruckenden Choreografie der Fans begann die Partie vielversprechend. Innenverteidiger Finn Jeltsch eroberte den Ball weit in der Hälfte der Gäste und nach einer Kombination auf der rechten Seite hatte Undav keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken.

Der Trainer von Bern, Gerardo Seoane, hatte eindringlich vor Undav gewarnt, der in der nächsten Aktion auch als Vorbereiter für Demirovic glänzte. Stuttgart setzte den kriselnden Tabellensechsten der Schweizer Liga weiter unter Druck und hatte zahlreiche vielversprechende Chancen, darunter einen Schuss von Jeltsch, der vom YB-Keeper Marvin Keller an den Pfosten gelenkt wurde.

Die Schwaben hatten die Partie lange Zeit im Griff, doch kurz vor der Pause sorgte Gigovic mit seinem Anschlusstreffer für Spannung. Vor dem Gegentor war ein Pass des überraschend in der Startelf stehenden Ersatzkeepers Fabian Bredlow beim Gegner gelandet. Trainer Hoeneß hatte zwar angekündigt, das Spiel ernst nehmen zu wollen, gönnte dem zuletzt stark parierenden Nationaltorhüter Alexander Nübel jedoch eine Verschnaufpause.

Nach der Halbzeit kamen die Schweizer, die aufgrund einer UEFA-Sanktion ohne ihre Anhänger antreten mussten, zum in der ersten Hälfte kaum für möglich gehaltenen Ausgleich. Bei einem Eckball übersahen die Stuttgarter Lauper an der Strafraumgrenze, der den Ball per Volleyschuss ins Tor hämmerte. Bredlow musste seine Elf später sogar vor einem Rückstand bewahren, ehe Chema in der letzten Minute den Siegtreffer erzielte. Für das direkte Weiterkommen reichte es jedoch nicht.

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