VfB Stuttgart gewinnt DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig im Elfmeterschießen

VfB Stuttgart gewinnt DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig im Elfmeterschießen

In einem spannenden DFB-Pokalspiel setzte sich der VfB Stuttgart im Elfmeterschießen mit 8:7 gegen Eintracht Braunschweig durch. Der zunächst schwache Alexander Nübel avancierte zum Matchwinner.

Eintracht Braunschweig, der Außenseiter aus Niedersachsen, startete fulminant und erzielte bereits in der 8. Minute durch einen Distanzschuss von Sven Köhler das verdiente 1:0. Doch der VfB Stuttgart antwortete umgehend: Ermedin Demirovic glich in der 11. Minute zum 1:1 aus. In der 60. Minute traf Demirovic erneut nach einer Vorlage von Angelo Stiller und brachte die Stuttgarter mit 2:1 in Führung.

Die Braunschweiger gaben sich jedoch nicht geschlagen. Fabio Di Michele Sanchez erzielte in der 77. Minute den Ausgleich zum 2:2 und ließ die Eintracht in der 85. Minute mit dem 3:2 sogar am Sieg schnuppern. Doch Nick Woltemade, der zunächst auf der Bank saß, rettete den VfB mit seinem Treffer zum 3:3 in der 89. Minute in die Verlängerung.

In der Verlängerung brachte ein Eigentor von Sanoussy Ba den VfB mit 4:3 in Führung, doch Christian Joe Conteh sorgte in der 105. Minute mit seinem Treffer für den erneuten Ausgleich zum 4:4. Im anschließenden Elfmeterschießen war es Lorenz Assignon, der das entscheidende Tor zum 8:7 für den VfB erzielte.

Alexander Nübel zeigte in der ersten Halbzeit einige Unsicherheiten, insbesondere beim 0:1, als er den Distanzschuss von Köhler nicht abwehren konnte. Trotz seiner anfänglichen Schwierigkeiten rettete er in der Nachspielzeit der ersten Verlängerung mit einer Glanzparade gegen Conteh und hielt im Elfmeterschießen entscheidende Schüsse, wodurch er zum Matchwinner wurde.

Die Leistung von Lorenz Assignon war durchwachsen; offensiv konnte er kaum Impulse setzen, jedoch bereitete er den entscheidenden Treffer im Elfmeterschießen vor. Finn Jeltsch und Ramon Hendriks erledigten ihre defensiven Aufgaben über weite Strecken ordentlich, gerieten jedoch in der Schlussphase unter Druck.

Maximilian Mittelstädt bereitete das 1:1 vor, zeigte aber in der Defensive Schwächen. Atakan Karazor und Angelo Stiller ließen den Braunschweigern zu viel Raum. Chris Führich war über die linke Seite aktiv, blieb jedoch im letzten Drittel ineffektiv. Deniz Undav hatte eine unauffällige Leistung, während Tiago Tomas mit einer starken Einzelaktion das 4:3 vorbereitete.

Ermedin Demirovic war einer der herausragenden Spieler und erzielte sowohl das 1:1 als auch das 2:1, hatte jedoch in der Nachspielzeit die Chance, das Spiel zu entscheiden, vergab diese jedoch.

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