VfB Stuttgart muss auf Torhüter Nübel im Supercup verzichten

VfB Stuttgart muss auf Torhüter Nübel im Supercup verzichten

Der VfB Stuttgart muss im Supercup gegen den FC Bayern München auf seinen Stammtorhüter Alexander Nübel verzichten. Der 28-jährige Keeper, der bis 2026 an die Schwaben ausgeliehen ist, fällt aufgrund einer anhaltenden Ellbogenverletzung aus.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß bestätigte den Ausfall am Donnerstag: „Bei Alex reicht es leider noch nicht, wir wollen kein Risiko eingehen. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass er nächste Woche gänzlich ins Training einsteigen kann“, sagte der Coach.

Der amtierende Pokalsieger aus Stuttgart muss somit auf einer Schlüsselposition improvisieren, und das in einem prestigeträchtigen Duell gegen den deutschen Rekordmeister. Nübel selbst dürfte der Ausfall gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber besonders schmerzhaft sein, zumal er in München bis 2029 unter Vertrag steht. Kürzlich gab es zudem Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu einem Weltklub.

Für Nübel wird Ersatzkeeper Fabian Bredlow ins Tor rücken. Der 30-Jährige hat in der vergangenen Bundesliga-Saison bereits Spielpraxis gesammelt und gilt als zuverlässiger Vertreter. Dennoch trifft der Ausfall den VfB hart, da Nübel den Gegner bestens kennt.

Eine positive Nachricht gibt es jedoch auch: Mittelfeldspieler Angelo Stiller, der zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, ist rechtzeitig zum Supercup wieder fit. „Er ist fit und kann spielen. Er hat zwar einige Trainingseinheiten und zwei Testspiele verpasst, aber Angelo ist ein Spieler, dem wir zutrauen, auch mit weniger Training sofort auf Top-Niveau zu spielen“, erläuterte Hoeneß.

Der Supercup zwischen Meister und Pokalsieger hat nicht nur sportliche, sondern auch emotionale Bedeutung. Hoeneß selbst hat eine persönliche Verbindung zu Bayern: Er ist der Neffe des ehemaligen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß und trainierte früher die zweite Mannschaft des FC Bayern.

„Natürlich wollen wir jetzt auch diesen Titel holen. Das ist ein Spiel gegen zweifelsfrei die beste Mannschaft in Deutschland und eine der besten in Europa. Trotzdem rechnen wir uns Chancen aus, auch wenn wir wissen, dass wir wahrscheinlich über uns hinauswachsen müssen. Aber wir werden bereit dazu sein“, erklärte Hoeneß selbstbewusst.

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