VfB Stuttgart sucht nach Stürmer aus Spanien
Der VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem neuen Stürmer und richtet seinen Blick dabei insbesondere auf den spanischen Markt. Diese Maßnahme ist Teil der Transferstrategie des Vereins.
Seit dem Sommer, als Nick Woltemade den Verein verließ, hat der VfB Stuttgart einen Stürmer weniger im Kader. Obwohl die Schwaben versuchten, Hyeon-gyu Ho von KGC Genk zu verpflichten, scheiterte der Transfer am Medizincheck. Die Risiken waren den Verantwortlichen als zu hoch erschienen. Daher gelang es den Stuttgarter Führungskräften nicht, rechtzeitig einen geeigneten Ersatz für Woltemade zu finden.
Angesichts von Einnahmen in Höhe von 90 Millionen Euro war dieser Verlust für die Verantwortlichen jedoch verkraftbar. Für Trainer Sebastian Hoeneß stellt die Situation jedoch eine größere Herausforderung dar, da er in den Wochen nach dem Abgang von Woltemade häufig auf den Mangel an Stürmern im Kader hinwies. Ob die Vereinsführung ihm in der Wintertransferperiode seinen Wunsch nach einem neuen Stürmer erfüllen wird, bleibt abzuwarten.
Dennoch zeigt das Management Engagement und hat bereits die Personalakten mehrerer Stürmer aus Spanien geprüft. Laut dem Fußballportal Absolut Fussball wurden die Profile von Roberto Fernández (Espanyol Barcelona), Gonzalo García (Real Madrid) und Jeremy Arévalo (Santander) analysiert.
Diese Optionen wurden vorerst jedoch zurückgestellt. Sie sind jedoch nicht vom Tisch, und es könnte gut sein, dass sich im Januar eine neue Dynamik entwickelt. Wie bereits berichtet, ist das Stuttgarter Management nicht darauf aus, mit aller Macht einen neuen Angreifer zu verpflichten. Sie können sich durchaus vorstellen, mit dem vorhandenen Personal in die Rückrunde zu starten.
Deniz Undav trifft derzeit regelmäßig das Tor, und der verletzte Ermedin Demirovic wird bald zurückerwartet. Zudem steht mit Tiago Tomas eine weitere Alternative für die Sturmspitze zur Verfügung. Daher besteht momentan kein unmittelbarer Handlungsdruck, auch wenn Trainer Hoeneß die Situation möglicherweise etwas anders einschätzen könnte.