VfB Stuttgart verpflichtet Bouanani und El Khannouss
Nach dem Abgang von Nick Woltemade hat der VfB Stuttgart auf dem Transfermarkt zwei neue Spieler verpflichtet. Besonders die Verpflichtung eines Spielers hat die Verantwortlichen begeistert.
Der VfB Stuttgart war zunächst daran interessiert, einen weiteren Stürmer zu verpflichten und stand kurz davor, den koreanischen Stürmer Hyeon-gyu zu verpflichten. Letztlich fiel der 24-Jährige jedoch durch den Medizincheck. Da nicht genügend Zeit blieb, um eine Alternative zu finden, wurden stattdessen Badredine Bouanani von Nizza und Bilal El Khannouss verpflichtet.
Obwohl beide Spieler nicht direkt als Ersatz für Woltemade fungieren, könnten sie die kreative Lücke füllen, die auch durch den Abgang von Enzo Millot entstanden ist. Sowohl Bouanani als auch El Khannouss verfügen über ein ähnliches Spielerprofil: Sie sind technisch versiert und haben einen ausgeprägten Sinn für das Künstlerische.
Bouanani wird hauptsächlich auf der rechten Außenbahn eingesetzt, während El Khannouss eher hinter der Spitze agieren wird. Letzterer hat das Potenzial, die Lücke von Woltemade zu schließen, da er in der Lage ist, Räume zu finden, die anderen verborgen bleiben.
Die erfolgreiche Leihe mit Kaufoption hat sogar die VfB-Verantwortlichen überrascht, wie das Fußball-Portal Absolut Fussball berichtet. El Khannouss wäre durchaus auch für andere Vereine interessant gewesen, jedoch hatte der VfB bereits im vergangenen Jahr Kontakt zu ihm aufgenommen und diesen nie abgebrochen.
Diese Bemühungen haben sich für den VfB Stuttgart ausgezahlt. Zudem spielte El Khannouss in der letzten Saison nicht in der besten Form, was die Konkurrenzsituation überschaubar hielt. In der Abstiegssaison von Leicester City erzielte er in 32 Premier-League-Spielen lediglich zwei Tore und drei Vorlagen.
Nun hat er die Möglichkeit, seine Leistungen im VfB-Dress zu verbessern. Stuttgart hat in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen, dass es der richtige Ort für Entwicklungsspieler ist. Vielleicht wird El Khannouss bald der nächste Spieler sein, den Trainer Sebastian Hoeneß auf ein höheres Niveau hebt.