Vor dem Nordderby: Werder Bremen und HSV bangen um Schlüsselspieler

Vor dem Nordderby: Werder Bremen und HSV bangen um Schlüsselspieler

Drei Tage vor dem mit Spannung erwarteten Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV gibt es Sorgen um die Verfügbarkeit wichtiger Spieler. Während Werder Bremen nach der 1:3-Niederlage gegen Köln am Mittwochmorgen mit dem Training begann, bleibt ungewiss, ob Jens Stage am Samstag spielen kann. Der dänische Mittelfeldspieler leidet unter einer Tonus-Störung und konnte bisher nur individuelle Laufeinheiten ohne Ball absolvieren. Seine Rückkehr auf den Platz scheint daher fraglich. Dennoch gab der 29-Jährige seinem Teamkollegen Maximilian Wöber aufmunternde Worte mit: „Morgen wird es besser“. Wöber selbst arbeitete ebenfalls an einem individuellen Programm mit leichten Passübungen.

Trainer Daniel Thioune konnte jedoch auf einen vollen Trainingsplatz blicken, wo 19 Feldspieler sowie drei Torhüter anwesend waren. Darunter waren auch Spieler wie Karim Coulibaly, Niklas Stark, Jovan Milosevic und Amos Pieper, die in der Vergangenheit mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Pieper spielte in Köln, wie geplant, über die gesamte Spielzeit. Marco Friedl und Felix Agu beendeten das Training aus Belastungsgründen bereits nach einer Stunde.

Abgesehen von den Langzeitverletzten Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes), Mitchell Weiser (Reha nach Kreuzbandriss), Keke Topp (Kreuzbandriss) und Wesley Adeh (Bänderriss) fehlten auch Torwarttalent Stefan Smarkalev und Abwehrspieler Mick Schmetgens. Letztere könnten am Abend für die U23 von Werder Bremen beim Auswärtsspiel gegen Kickers Emden zum Einsatz kommen. U23-Keeper Jonas Horsch vervollständigte am Mittwoch das Torhüter-Trio der Profis.

Auch der Hamburger SV sieht sich mit Verletzungsproblemen konfrontiert. Der 19-jährige Innenverteidiger Luka Vuskovic konnte aufgrund einer Knieprellung zu Wochenbeginn nicht trainieren. Diese Verletzung hatte ihn bereits beim 0:4-Debakel gegen Stuttgart zum Zuschauen gezwungen, was als schmerzlicher Verlust für das Team empfunden wurde. HSV-Coach Merlin Polzin äußerte sich zu Vuskovics Zustand: „Wir schauen von Tag zu Tag. Es könnte eng werden, aber ich kann noch nicht genau einschätzen, ob es klappt oder nicht.“

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