Vorbereitung auf den Klassiker: BVB gegen FC Bayern

Vorbereitung auf den Klassiker: BVB gegen FC Bayern

Fußball-Deutschland blickt gespannt auf den Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München, der am 18. Oktober um 18:30 Uhr stattfinden wird. Vor der Partie hat BVB-Trainer Niko Kovač lobende Worte für die Münchner gefunden.

In der bevorstehenden Begegnung sind die Rollen klar verteilt: Der FC Bayern München führt die Tabelle an und gilt als Favorit, während Borussia Dortmund als Herausforderer auftritt. Kovač, der zuvor selbst für die Bayern spielte, erkennt die Stärke des Gegners an. „Wir sehen ja auch, in welcher Form der FC Bayern München spielt“, sagte der 54-Jährige auf der Pressekonferenz am Donnerstag, dem 16. Oktober.

Trotz einer ungeschlagenen Bilanz von neun Pflichtspielen in dieser Saison, bleibt der FC Bayern das Maß aller Dinge. „10 Spiele, 10 Siege, das sind im Schnitt 3 Punkte pro Spiel“, rechnete Kovač nüchtern vor und zeigte sich beeindruckt: „Eine Mannschaft wie der FC Bayern München so stark performen zu sehen, ist einzigartig und zeigt die Qualität der Mannschaft.“

Dennoch möchte sich Kovač nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir wollen bei uns bleiben und weiterhin erfolgreich Fußball spielen. Das bedeutet, dass wir viel investieren müssen, insbesondere in München“, betonte der Deutsch-Kroate. Eine Herausforderung sieht er in der bevorstehenden Länderspielpause, die für Trainer „nicht so ganz einfach“ sei.

„Wie kommen die Jungs zurück? Müdigkeit, Erschöpfung, viele Reisen. Wir haben in den nächsten Wochen sechs Auswärtsspiele von sieben, das ist ein zusätzlicher Faktor“, fügte er hinzu und blickte auf die kommenden Herausforderungen. Unabhängig vom Ergebnis im Spitzenspiel gegen die Bayern möchte Kovač „weiterhin dort ansetzen, wo wir aufgehört haben“ und sich „auf uns fokussieren“.

Überraschenderweise liegt die letzte Niederlage des BVB gegen die Bayern bereits fast zwei Jahre zurück. Im November 2023 verloren sie in der Allianz Arena mit 0:4. Von den folgenden drei Begegnungen konnte der BVB eines für sich entscheiden und zweimal ein Unentschieden erzielen. Unter Kovač kam es im vergangenen April zu einem 2:2-Unentschieden. Ein ähnliches Ergebnis würden die Verantwortlichen von Borussia Dortmund auch diesmal begrüßen.

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